Lese-Tipp: „How ESPN Brings Big Plays To The Small Screen“

Wer Zeit für einen guten und informativen Beitrag zum Einsatz cleverer Second-Screen-Strategien hat, dem empfehle ich einen Abstecher zu Fast Company. Unter dem Titel „How ESPN Brings Big Plays To The Small Screen“ hat Ryan Spoon, Senior Vice President Product Development bei ESPN Digital Media, ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert.

Der Erfolg hinter der Omnipräsenz von ESPN auf Smartphone, Tablet und Co. während der Live-Übertragungen und Wiederholungen ist ebenso simpel wie sinnig: Der Fokus für die beste Fan-Experience während der Übertragung, vollkommen unabhängig davon, wie groß der Bildschirm ist und wie seine primäre Funktion, wenn man noch mehr anbieten kann.

Die wichtigsten Faktoren:

  • Verknüpfung von TV und Device als Symbiose für das beste Erlebnis, egal auf welchem Bildschirm.
  • Die Komponenten „live“ und „social“ zusammenbringen, damit alle aktiv teilhaben.
  • Auf die Wünsche der Community hören und diese umsetzen – siehe SportsCenter Feed.
  • Nicht in Web-Formaten und -Strukturen denken, sondern applikationsspezifisch, da sie Dinge ermöglichen, die eine Website einfach nicht kann.
  • Nicht in starren Mustern denken, sondern transformativ, um aus dem Gegebenen noch mehr rauszuholen.


  • Eine ungemein spannende Materie, die auch in Deutschland noch enormes Potential hat.

    gastbeitrag: wie zdf und ard eine große chance verspielen.

    So gut ich das Beispiel mit ZDFonline bei Twitter fand (Fans gründeten einen Twitter Account welcher wenig später vom ZDF übernommen wurde samt den Gründern), so merkwürdig finde ich die Nutzung der Social Media Kanäle am Sportwochenende bei den Öffentlich-Rechtlichen. Ich habe gestern versucht den Wintersporttag auf ZDF zu verfolgen. Nach wenigen Minuten fragte ich mich allerdings, wo die Moderne in diesem Fall geblieben ist.

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    gastbeitrag: social tv im sport am beispiel fußball

    Wer schon mal ein Fußballspiel in einem großen, ausverkauften Stadion besucht hat – und ich schätze einfach mal, dass das die Mehrheit von euch ist – der weiß genau, wie einzigartig das ist. Es ist nicht zu vergleichen mit etwa einem Radrennen oder Ski-Event und es ist auch anders als ein Konzert. In Europa kann da allgemein nur wenig mithalten. Die Vielfalt der unterschiedlichen Wahrnehmungen kann hin und wieder überwältigend sein. Singende Fans, schreiende Fans, Standing Ovations, Werbung, Musik, Schal oder Fahne in der Hand. In manchen Momenten vergisst man, dass dort unten auch ein Spiel stattfindet. Weiterlesen