Lese-Tipp: „How ESPN Brings Big Plays To The Small Screen“

Wer Zeit für einen guten und informativen Beitrag zum Einsatz cleverer Second-Screen-Strategien hat, dem empfehle ich einen Abstecher zu Fast Company. Unter dem Titel „How ESPN Brings Big Plays To The Small Screen“ hat Ryan Spoon, Senior Vice President Product Development bei ESPN Digital Media, ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert.

Der Erfolg hinter der Omnipräsenz von ESPN auf Smartphone, Tablet und Co. während der Live-Übertragungen und Wiederholungen ist ebenso simpel wie sinnig: Der Fokus für die beste Fan-Experience während der Übertragung, vollkommen unabhängig davon, wie groß der Bildschirm ist und wie seine primäre Funktion, wenn man noch mehr anbieten kann.

Die wichtigsten Faktoren:

  • Verknüpfung von TV und Device als Symbiose für das beste Erlebnis, egal auf welchem Bildschirm.
  • Die Komponenten „live“ und „social“ zusammenbringen, damit alle aktiv teilhaben.
  • Auf die Wünsche der Community hören und diese umsetzen – siehe SportsCenter Feed.
  • Nicht in Web-Formaten und -Strukturen denken, sondern applikationsspezifisch, da sie Dinge ermöglichen, die eine Website einfach nicht kann.
  • Nicht in starren Mustern denken, sondern transformativ, um aus dem Gegebenen noch mehr rauszuholen.


  • Eine ungemein spannende Materie, die auch in Deutschland noch enormes Potential hat.

    die vier am eck – gedanken zu social media und sport #10

    Erinnert ihr euch noch an letzte Woche? Wie wir uns über die Zukunft des Sports Gedanken gemacht haben und einhellig der Meinung waren, dass das Web dem TV früher oder später den Rang ablaufen wird. Nun gut, das Feld ist groß und die Gedanken dazu waren weitläufig. Darum knüpfen wir mit der zehnten Runde direkt daran an und widmen uns der These zweiter Teil. Hieß es jüngst noch „Die Zukunft des Sports liegt nicht im TV, sondern im Internet„, behaupten wir dieses Mal …

    These: YouTube wird wichtiger als ESPN oder SKY Sports.

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