Foto: @sabinelisicki

social media guide zu den olympischen spielen: der deutsche olympische sportbund

Die Olympischen Spiele sind erste wenige Tage alt und schon fallen die Rekorde nur so in Serie. Auf dem realen, wie auf dem digitalen Spielfeld. Bei der Eröffnungsfeier der Spiele 2012 wurden mit 9,66 Millionen Tweets weltweit mehr Kurznachrichten abgesetzt, wie während der gesamten Spielen 2008 in Bejing. Aber wie sieht das denn bei uns in Deutschland aus?

Wie schlägt sich die Deutsche Olympiamannschaft unter der Führung des Deutschen Olympischen SportBunds? Für euch gibt’s mal wieder den Blick in Social Web – heute schauen wir mal auf das Angebot des DOSB:

Social Media Hub:

Foto: Deutscher Olympischer SportBund e.V.

Foto: Deutscher Olympischer SportBund e.V.

Für die Breite Maße findet sich auf der Website der Deutschen Olympiamannschaft ein Social Media Hub mit allen Athleten und Verbänden auf Facebook und Twitter. Fans können die offiziellen Auftritte ihrer Sportler finden, sie anfeuern, ihnen folgen, die Meldungen nach Sportart, Plattform oder Athlet filtern.

Es wird ganz klar deutlich: Hier soll der erste Berührungspunkt zum Athleten geschaffen werden und über die Breite die Interessierten zum Fans in der Spitze werden. Grundsätzlich sehr schön dargestellt, allerdings noch ein wenig statisch. Aber eins nach dem anderen dynamischer wird’s definitiv noch.

Facebook:

Foto: Deutscher Olympischer SportBund e.V.

Foto: Deutscher Olympischer SportBund e.V.

Eine Seite wie sie lebendiger nicht sein könnte. Bewundernswert zu beobachten, wie stark die Strategie darauf ausgelegt ist die Auftritte der Sportler und der Verbände bei Olympia zu stärken. Da wird fast häufiger geteilt, als eigener bzw. exklusiver Content eingestellt wird.

Die Fans belohnen es mit hohen Interaktionsraten: Sage und schreibe 45 Prozent der Fans interagieren mit den Inhalten der Seite. Klar, der zeitliche Kontext ist da, allerdings ist diese hohe Rate für mich ein wunderbarer Beleg für die Relevanz des Contents. Eine bis in die 1900er Jahre gepflegte Chronik nett anzuschauen, aber ein weiterer Beleg, für die Professionalität der Seite. Chapeau!

Twitter:

“Wir für Deutschland” – ein ganz großartiger Claim – mit “#wirfuerD” auch schön ins Social Web, bzw. nach Twitter übersetzt. Wer sich hier die Einträge der Athleten anschaut, dem geht ein Herz auf.

Und auch hier spürt man wieder wir sehr das Selbstverständnis des Hubs, der Anlaufstelle in der Breite und des Verteilers in die Spitze gelebt wird. Der Content kommt zum großen Teil von einer Vielfalt an gut gelaunten Athleten und wird über @DOSB an die Follower des gesamten Teams weitergeleitet.

Tumblr:

Foto: Deutscher Olympischer SportBund e.V.

Foto: Deutscher Olympischer SportBund e.V.

Die Flut an Informationen und Eindrücken, welche durch die deutschen Fans und Athleten aus London und der ganzen Welt über das Social Web auf uns zukommt ist beeindruckend. Da ist ein Filter manchmal gar nicht so schlecht. Die schönsten Bilder der deutschen Athleten gibt´s im offiziellen Tumblr der Deutschen Olympiamannschaft.

Storify:

Foto: Deutscher Olympischer SportBund e.V.

Foto: Deutscher Olympischer SportBund e.V.

Über den ganzen Social Content lassen sich wunderbare Geschichten erzählen. Ein Glück, dass es Tools wie Storify gibt, mit welchen sich ganz einfach Inhalte sammeln und darstellen lassen. Die besten Tweets und Fotos eines jeden Tages bei den Spielen gibt´s über den Storify-Account des DOSB-Maskottchen Trimmy.

Soweit für Heute. In den kommenden Posts und Tagen werde ich euch noch

  1. Die Partnerschaften der beiden Plattformen Facebook, Google und Twitter und
  2. einen kurzen Überblick zu den Sponsoren geben.

Leider fehlt die Zeit euch diese beiden Punkte ins Haus zu liefern.

Wer noch ein mehr Einsichten zu der Social Media Strategie des DOSB bei den Olympischen Spielen erfahren will, dem sei das Interview von Benjamin Stoll mit Jens Behler (DOSB) und der Podcast des DRadio Wissens zu den Guidelines des IOC ans Herzen gelegt.

Ganz zum Schluss noch ein Disclaimer: Als ehemaliger Mitarbeiter des DOSB pflege ich noch heute ein sehr gutes Verhältnis zu meinen ehemaligen Kollegen. Wer meint, dass mir dadurch eine kritische Sichtweise fehlen würde, dem sei diese sehr exklusive Ansicht gegönnt.

Wie immer freue ich mich über eure Meinung unten in den Kommentaren.

Foto: Sabine Lisicki / @sabinelisicki

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3 Gedanken zu “social media guide zu den olympischen spielen: der deutsche olympische sportbund

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