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was rio ferdinand den meisten sportlern auf twitter voraus hat

Er ist DER Vorzeigeprofi. Und damit meine ich ganz gewiss nicht sein Verhalten auf dem Feld. Ganz ehrlich: Das interessiert mich an dieser Stelle auch nicht sonderlich. Worum es geht ist, dass er sich auf der digitalen Spielwiese so sicher bewegt, dass man ihm die Augen zubinden könnte und trotzdem käme dabei etwas heraus, was sich so mancher zum Vorbild nehmen könnte.

Es ist ein Sportler, der jedem Fan von digitaler Kommunikation das Herz aufgehen lässt. Es ist ein Sportler der kein Blatt vor den Mund nimmt und trotzdem nicht für monotone Marktschreierei bekannt ist. Nein vielmehr für seine Kreativität, für seine Fähigkeit Leute für sich zu begeistern und in seinen Bann zu ziehen.

Wo anfangs noch eine große Abneigung gegenüber Twitter stand ist heute eine Begeisterung, die jeder seiner knapp zwei Millionen Follower schon nach den ersten Tweets spürt. Da ist ein Fußballer am Werke, der sich kritisch mit den Themen und Problemen des Fußballs auseinandersetzt und sich nicht scheut den Boss der Bosse zu kritisieren und sich mit ihm auf Twitter anzulegen.

Ganz im Gegensatz zu manch anderen Sportlern zeigt er, dass er seinen Followern und Fans, dass er „einer von ihnen“ ist. Er berichtet stolz wie Oskar von seinen Erlebnissen mit seinem Sohn. Er spielt mit seinen Fans Frage-Antwort-Spielchen und macht mal eben nebenbei das dabei genutzte Hashtag #RioQ zum Trending Topic in Indien.

Und natürlich ist er ein Sportler. Und natürlich liebt er es wie jeder über seinen Sport zu fachsimpeln. Wie Millionen andere verbringt er den Abend vorm TV und schaut sich das Classico an und regt sich über miese Fehltritte der Kollegen auf. Natürlich lässt sich so einer es auch nicht entgehen zum ältesten und am häufigsten ausgetragenen Derby Europas seinen Senf abzugeben. Der Grund liegt auf der Hand: Er liebt diesen Sport einfach.

Man merkt einfach er hat Spaß an der Sache und versteht sein Handwerk bestens. Er lässt sich von seinen Followern die #RioGymList mit Musik zusammenstellen, welche er zum Workout nutzen soll. Er verlost Tickets in besten Kategorien via Twitter. Das alles aber nicht, weil er plötzlich einer aus reiner Nächstenliebe Gutes tun will, sondern weil er eine digitale Strategie hat.

Diese ist ganz eindeutig darauf ausgerichtet, über eine intensive Bindung zu seinen Fans via Social Media – insbesondere Twitter – seine mobile Anwendung bekannt zu machen. Hier wird der Fan mit exklusiven Videos hinter die Kulissen geführt und ihm so Einblick in das Leben des Profis gewährt. Das Ganze geschieht um die Bindung zum Sportler weiter zu intensivieren. Am Ende des Tages soll der Fan letztendlich auch für Umsätze sorgen. Die App ist besten auf Zahlungsweisen über mobile Endgeräte vorbereitet und soll zusätzlich durch klassische Anzeigen oder durch die Integration von Sponsoren in der Zukunft für einen Umsatz von 120 Millionen US-Dollar sorgen

Und trotzdem gibts noch etwas besser zu machen:

So eine dämliche Aktionen wie jüngst mit Snickers UK sollte nie, nie wieder vorkommen werden. Zu dämlich das Bild, welches er da entstehen lässt. Ganz abgesehen davon, dass er und Snickers mit dieser Kampagne sich eine Menge Ärger wegen des „Verdachts auf Schleichwerbung“ – insbesondere aber die Enttäuschung seiner Fans und Follower erspart hätten.

Bild: Flickr.com / Adib Roy

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2 Gedanken zu “was rio ferdinand den meisten sportlern auf twitter voraus hat

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