„Hard work on 3“ – Social Media emotionalisieren

Hard work on 3!

Hard work on 3!

Andy Pawlowski ist ein ganz ganz Großer, wenn es um die Verknüpfung von Social Media und Sport geht. Wenn es nicht an Spam grenzen würde, könnte ich jeden seiner Tweets sofort weiterleiten und teilen, denn der Mann hat ein wirklich gutes Gespür und Auge für das, was wir hier zu etablieren versuchen: eine Brücke zwischen on- und offline im Sport zu schlagen.

So bin ich jüngst auch über seine wunderbare Entdeckung beim NCAA-Team der University of Kansas gestolpert, die ihm auf der Facebook-Page der Mannschaft auffiel. Das Team hat ein Foto aufgenommen, das die Spieler im Huddle zeigt. Eingeschworen auf das Ziel ist jeder ganz auf die Sache fokussiert.

Das Besondere ist jedoch die Perspektive: Es ist von einem der Teammitglieder aufschossen worden, der ganz nah dran war. Man erhält fast den Eindruck, man würde selbst direkt beim Team stehen, dem Vordermann die Hand auf die Schulter legen und bei „3“ „hard work“ rufen können.

Es ist ein einfaches Foto, versehen mit der Ansage von Kansas-Coach Self, das Social Media greifbar macht, emotionalisiert und Nähe herstellt.

Und genau darum geht es: Fans mit Momentaufnahmen wie diesen an die Mannschaft ranzuholen, sie zu binden und ein Teil des Teams werden zu lassen, wenn die selben Menschen bei Heim- und Auswärtsspielen auf der Tribüne stehen und sich für ihre Athleten den Hals wund schreien und die Arme und Beine vor lauter Jubeln und Anfeuern am Abend wie Blei anfühlen.

One thought on “„Hard work on 3“ – Social Media emotionalisieren

  1. Pingback: Social Networks in Sport « spogging

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