Gordon and Lecavalier Faceoff in Overtime

die nhl auf twitter – fans first

Es ist ein Sport, bei welchem sich die Fans gerne streiten. Die Fans des orangenen Leders und die Fans der schwarzen Scheibe. Welche Sportart ist denn nun die schnellste? Eins haben beide auf jeden Fall gemein: Sie sind spektakulär, abwechslungsreich und verdammt schnell. Unterhaltung ist auf dem Eis also garantiert. Aber kann die NHL in der digitalen Welt mit dem großen Bruder der NBA mithalten?

Lasst uns in den folgenden Zeilen doch einfach mal einen Blick auf die Besonderheit des Twitter-Accounts der Liga werfen. Mit knapp 630.000 Followern und dem Vergleich zur NBA, der NFL und der MLB vor Augen könnte man meinen, dass sich dieser Blick gar nicht erst lohnt. Aber eine Besonderheit sticht direkt ins Auge – und macht damit einen intensiveren Blick lohnenswert.

Möglichst viele Anknüpfungspunkte für den Fan

In der Bio der Liga finden sich nicht die üblichen Links zur Website, sondern zu den anderen Accounts im Social Web. Da findet der Fan den Link zur Facebook-Page der Liga und auch den Link zum Foursquare-Profil. Ganz besonders ist aber ein anderer Link in der Bio. Der Link zur den Fan-Listen der jeweiligen Teams.

Hier kann der Fan seine Aufnahme durch die NHL in die Liste eines bestimmten Teams beantragen, dieser Liste folgen und sich mit den einzelnen Fans vernetzen. Ein wahrlich großartiger Ansatz, der den „social“ Aspekt des Webs bestens bedient. Ein wenig umständlich in der Umsetzung aber von der Idee großartig.

Die Listen welche die Liga für ihr Fans und Follower führt decken nicht nur die Fans, sondern auch alle Spieler und Teams ab. Ein perfekter Startplatz in die digitale Welt der Liga. Ganz egal welchen Spieler oder welches Team man favorisiert – man findet sie in den Listen der Liga.

Interaktion mit Fans, Bloggern und Angestellten

Aber lasst uns doch einmal auf die knapp 17.000 (!) Tweets der Liga blicken und betrachten, was man damit so alles anstellen kann. Und da fällt auf, dass die Interaktion (trotz 630.000 Followern) ein wichtiger Bestandteil des Konzept ist. Fans werden direkt angesprochen, natürlich auch deren Fragen beantwortet, es wird Dank an die Blogger ausgesprochen und auch an den Director Social Media Marketing & Strategy Buisiness Communications (@NHLDilo) verwiesen.

Dazu findet der Fan natürlich auch Ergebnisse, TV-Hinweise und Retweets lesenswerter Artikel verschiedener Magazine in seiner Timeline wieder. Mit knapp 22 Tweets pro Tag bekommt er das auch in einer recht hohen Frequenz serviert. Da kommt es durchaus mal vor, dass sich Tweets doppeln. Dies ist vor allem bei den Highlights und anderen Videos der Fall. Trotzdem oder vielleicht eher gerade deshalb lässt sich ein nettes Wachstum der Liga beobachten.

Klare Abgrenzung zur NBA, NFL und MLB

Interessant – vor allem im Vergleich zu den anderen US-amerikanischen Profiligen – ist auf jeden Fall die Zielsetzung der Liga. Auf Twitter geht es in erster Linie darum die Fans in Berührung mit der Sportart und der Liga zu bringen. „Engagement“ würden da manche mit einem abfälligen Unterton sagen. Wer allerdings den Stellenwert der Liga in den USA kennt, der weiß, dass sie sehr gut darin tut ihre Fans in Bewegung zu halten und möglichst viele Anknüpfungspunkte für neue Fans zu schaffen. Es steht also völlig ausser Diskussion dass es hier heißt: Fans first

Bild: (Flickr.com / clydeorama)

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