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die mlb auf twitter – beyond baseball

Es ist für den neutralen Betrachter schon ein anspruchsvoller Sport. Selbst nach einigen Spielen hat man noch nicht die alle Details und Zusammenhänge des Spiels verstanden. Trotzdem erfreut sich der Sport enormer Beliebtheit nicht nur in den Staaten. Aber ganz ehrlich? Nicht alles muss man verstehen und Geschmäcker sind definitiv unterschiedlich. Und nur weil einer nicht die Begeisterung für eine Sportart aufbringen kann, heißt das noch lange nicht, dass dies Millionen nicht können.

Also was wollen wir heut hier überhaupt machen? Über Baseball und seine Kompatibilität zu dem ästhetischen Anspruch des europäischen Fans sprechen? Ganz gewiss nicht! Auch heute geht es wieder darum, wie eine der populärsten Sportligen der Welt Twitter für sich nutzt. Also lasst uns doch einmal genauer auf das schauen was „The Show“ auf dem Micro-Blogging-Dients für seine Fans zu bieten hat:

Besucht der Fan die Website der Liga, so sucht er zunächst einmal vergeblich nach dem blauen Vogel oder der Möglichkeit der Liga auf Twitter folgen zu können. Nichtsdestotrotz erfreut sich die Liga auf Twitter einer beindruckenden Beliebtheit. Knapp 1,2 Millionen Menschen folgen dem Angebot. Seit dem 30.12.2008 (!) liefert die Liga knapp 30.000 Updates für ihre Fans. Diese honorieren das mit ca. 11.000 Listings um ja keinen Tweet zu verpassen.

Vielseitig, tief und trotzdem teilweise steril

Grund hierfür mit Sicherheit auch die Angebotstiefe. Ganz egal ob Verantwortliche der Liga, bekannte, verdiente und berühmte Spieler, Manager oder gar Maskottchen: Die Liga weiß was sie zu bieten hat und teilt dies gerne mit ihren Fans. Auf den Listen der MLB auf Twitter findet jeder Fan was er sucht.

Grade der Content weiß doch aufgrund seiner Vielseitigkeit zu überzeugen. Ob es das Standardrepertoire ist, welches Highlights, Stats oder Spielstände beinhaltend oder ob es Retweets von „Hausschreibern“ der einzelnen Klubs sind: Witzig und abwechslungsreich ist der Twitterfeed der Liga allemal. Da ist man sich auch nicht zu schade auf das ein oder andere soziale Engagement hinzuweisen.

Bild: flickr.com/photos/csb13

Auf der anderen Seite kann ein so „textlastiger“ Inhalt schon eine gewisse „Schwere“ mit sich bringen. Es fehlt an Fotos, Videos oder einer Einbindung der Spieler. Auch wird der Account eher als Transporteur zur Website hin verstanden. Dementsprechend steril kann der Content für den ein oder anderen rüberkommen. Zur Abwechslung würde es schon ausreichen, wenn der User die Highlights im Interface von Twitter sehen könnte.

Beyond Baseball (?)

Auch die Interaktion – sei es mit Spielern, Managern, Verantwortlichen der Liga oder den Fans – steht trotz einer recht hohen Follower-Zahl nicht wirklich im Vordergrund. Im Gegenteil: Die MLB entfolgt ihren Fans.

Bild: flickr.com/photos/daviderickson

Fasst man zusammen, so sieht man, dass sich die Liga durchaus der Power von Twitter, grade im englischen Raum – bewusst ist. Twitter ist ein Mittel zum Zweck. Twitter ist Transporteuer der Nutzer zur offiziellen Website. Die Philosophie an die Stelle zu gehen, an welcher der Nutzer sich bewegt überzeugt. Nicht aber die Offenheit gegenüber den Nutzern.

Aber einer Sache kann man sich sicher sein: Nicht nur die MLB an sich, die 1,2 Millionen Follower, sondern die Millionen an Fans um den Globus spüren die Kraft der Liga. „Beyond Baseball“ kommen sie damit allerdings nicht.

Bild: ( flickr.com / markwhitt )

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