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wie der followfriday wieder eine spannende sache werden könnte

Stellt euch vor, ihr lest ein Buch. Ihr schlagt das Deckblatt auf. Der Titel sagt irgendetwas Nichtssagendes. Es ist ein Lehrbuch. Vom Titel her staubtrocken. Ihr lest die ersten Zeilen und könnt euren Augen nicht glauben. Ihr seid gefesselt und das Buch zieht euch in euren Bann. Ihr findet eine spannendes Story wie ihr sie schon lang nicht mehr gelesen habt.

Stellt euch vor, ihr checkt euren Reader und lest die Überschriften verschiedener Blogs und findet plötzlich ganz neue Dinge, die ihr eigentlich nicht erwartet hättet. Und trotzdem fühlt ihr euch nicht gestört, sondern fasziniert von dem Neuen. Kurzer Disclaimer am Rand: Nein, ich werde jetzt nicht anfangen hier über´s Kochen zu bloggen. Nein, auch kein Lady Gaga Celebrity Brei. Was ist also los?

Nun, vor einigen Wochen sprach der gute Julian auf Twitter seine Empfehlungen im Rahmen des #FollowFriday (Mehr oder weniger persönliche Empfehlung von Personen auf Twitter an andere) aus. An sich nichts Spektakuläres wenn da nicht der charmante wie witzige Zusatz „Timelineverbesserer“ vor der Empfehlung gestanden und kurze Zeit später der Aufruf zur Suche nach den Timelineverbesserern gefolgt wäre.

Konkret meint Julian mit Letzterem nicht die Aufzählung der besonderen Personen eurer Timeline auf Twitter, sondern „wie sich die Kommunikation untereinander auf Twitter weiter verbessern“ lässt. Ohne hier zu sehr in die Philosophie abdriften zu wollen möchte ich euch kurz meine Vorschläge präsentieren. Es sind 4 + 2 geworden…

Bringt die Leute mit gemeinsamen Interessen zusammen

Darum geht es doch bei Twitter – zumindest mir. Personen zu folgen, welche die gleichen oder ähnliche Interessen haben, die inspirieren, die interessante Informationen – die mein Reader mir nicht bringt – teilen. Kurz: Mit denen es Spaß macht sich auszutauschen. Und das auf eine persönliche Art und Weise.

Wenn euch also jemand auffällt, den ihr einer anderen Person „zuordnen“ könnt, dann bringt die Leute zusammen und empfehlt sie sich gegenseitig. Von mir aus macht daraus eine Dating-Börse – auch wenn ich das in erster Linie eigentlich nicht so gemeint hab.

Bildet Gemeinschaften um gewissen Hashtags

Das ist keine bahnbrechende Neuigkeit, aber es funktioniert. Mir macht es einfach Spaß dem #Digisport-Hashtag zu folgen und mich von den Menschen rund um den Globus inspirieren zu lassen. Auch das #Sportsbiz-Hashtag ist für mich ein tolle Informationsquelle mit vielen Tweeps die ich sehr schätze.

BTW: Wir brauchen ein Hashtag für das DACH-Sportbusiness!!!! Auch wenn es nur wenige Leute sind, die sich nur dem Sportbiz in Deutschland, Schweiz oder Österreich verschrieben haben, wäre es einfach phantastisch, diese Leute über das Tag zusammen zu bringen. Also her mit den Vorschlägen J

Empfehlt Leute einfach mal so, weil ihr euch über sie gefreut habt

Selten, aber immer häufiger kommt es vor, dass mir Menschen gewisse Artikel oder Informationen zuspielen, weil sie wissen, dass es mich interessieren könnte. So auch vor ein paar Tagen mal wieder. Die Überraschung und die Freude ist immer groß!

Leider hab ich mich in der Vergangenheit nicht an meinen eigenen Vorschlag gehalten, aber verspreche es jetzt in Zukunft immer zu tun. Solche Aktionen verdienen mehr als nur einen kurzen „Dankes-Tweet“.

Nutzt das Listen-Feature und empfehlt eure Liste

Die Listen auf Twitter sind doch nicht umsonst da. Viele nutzen sie, thematisch geordnet für sich. Aber warum solltet ihr eure Arbeit nicht mit anderen teilen? Empfehlt eure Listen an eure Follower und bringt die Leute zusammen.

Es ist schon verdammt oft vorgekommen, dass ich in den Listen einiger Leute einige sehr spannende und inspirierende Leute gefunden hab. Also schaut mal in meine Listen rein, folgt ihnen oder sucht euch die Personen raus, die ihr spannend findet. Ich verspreche euch, dass da einige dabei sein werden J

Ganz zum Schluss noch zwei Grundsätze die ich nicht weiter erläutern will, da sie es einfach nicht verdient haben:

  1. Hört auf die Empfehlungen anderer an euch, an eure Follower zu retweeten
  2. Stoppt den Schwachsinn mit den unpersönlichen #FF-Aufzählungen

Um das „Ding“ hier abzurunden, möchte ich mich bei Julian dafür bedanken, dass ich mir diese Stunde Zeit nehmen durfte um mal über meine eigenen Gewohnheiten auf Twitter zur reflektieren – nein das steht hier nicht geschrieben. Eine tolle Idee, die es verdient Julian als einen echten #TLVB zu bezeichnen.

Zum Schluss möchte ich euch die Gedanken der beiden Timelineverbesserer @danielrehn und @42neun5 noch an´s Herzen legen. Hauke geht für euch auf „Mission Timelineverbesserung“ und Daniel gibt Antwort auf die Frage, warum Twitter mehr als 150 Freunde und Follow Fridays ist. Und vergesst nicht dem Initiator des Ganzen hier ein „Follow“ @jugrand zu geben.

( Bild: flickr.com / Colectivo Mambembe )

One thought on “wie der followfriday wieder eine spannende sache werden könnte

  1. Sind wirklich interessante Sachen dabei. Danke für den Beitrag!
    Ein Punkt kommt sogar in einem Artikel vor, an dem ich momentan arbeite. Ich sag mal jetzt nicht welcher..
    Das mit den Hashtags ist auf jeden Fall wichtig. Auch wenn es nicht immer funktioniert, weil man es leicht vergisst. der #tlvb2011 hat sich auch noch nicht 100% durchgesetzt, aber #Timelineverbesserer habe ich sogar schon vereinzelt gesehen am #FF. Vllt. setzt sich der ja irgendwann auch mal durch. Nicht als die normale Standard-Empfehlung, welche momentan als #ff oft verbreitet wird.

    „Hört auf die Empfehlungen anderer an euch, an eure Follower zu retweeten“
    -> hab ich mich zuletzt auch 1-2 mal dabei ertappt und danach mich geschüttelt. Ist wirklich sehr unschön.

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