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die nba auf twitter – i love this game

Was könnte es für einen Basketball-Fan für eine schönere Jahreszeit geben, als den Frühsommer? Das Warten hat ein Ende. Das Vorgeplänkel der Regular Season geht über in echte Kräftemessen und wahre Proben für die entscheidende Phase der Saison. Die Playoffs. Hier sind die Leistungen wirklich aussagekräftig. Was können die Athleten leisten wenn es wirklich darauf ankommt? Diese Frage gilt´s zu beantworten. Für die Sportler, für die Trainer, die Verantwortlichen – ganz besonders die im digitalen Bereich.

Also lasst uns doch einmal über den großen Teich schauen und einen Blick auf den Twitter-Account der NBA werfen.

Ein wichtiger Bestandteil des Basketball-Hubs der NBA

Die @NBA gehört mit ihren knapp 2,5 Millionen Followern zu den beliebtesten Organisationen auf Twitter. Das liegt mit Sicherheit nicht nur an der nationalen, sondern vielmehr an der internationalen Beliebtheit der Teams und damit der Liga.

Ein Grund für diese Beliebtheit ist mit Sicherheit die präsente Einbindung des Accounts in die Website. Sowohl in der horizontalen Navigation, als auch im zentralen Bereich der Website findet der Basketball-Fan den Account. Bei 5,9 Milliarden Pageimpressions in der Saison 2010/11 kommt da eine beachtliche Zahl an Personen zusammen, die vom zentralen Basketball-Hub aus die verschiedenen Angebote der Liga ansteuern können.

Was wünscht sich ein Fan mehr?

So facettenreich wie die Website, so vielseitig kommt das Angebot der Liga auch auf Twitter daher. Ob es die bei jedem Basketball-Fan beliebten Stats (@NBAStatsCube), historische Momente (@NBAHistory), Zitate der Spieler, Trainer und Führungskräfte @NBAQuotes) oder das Angebot für alle Fans mit spanischem Hintergrund (@Ene_Be_a) ist. Die Liga zeigt sich mit all ihren Stärken auch auf Twitter.

Bild: flickr.com/photos/mc

Seit dem 02. Februar 2009 können hier die Fans aus den knapp 17.000 Tweets (ca. 20 Tweets/Tag) die Information beziehen, welche sie sich wünschen. Ganz gleich ob Stats, Ergebnisse, Livescores oder Behind-the-scenes-Videos es geht um das große Ganze und nicht nur die eigenen Angebote. Retweets von Beatwritern (Experten der Teams), Retweets von Autoren von NBA.com oder Hinweise auf TV-Übertragungen gehören zum großen Paket.

Auffällig, dass die NBA auch auf Twitter ihre Start und Teams aus den Metropolen in den Vordergrund stellt. Das geschieht allerdings auf eine durchaus charmante und abwechslungsreiche Art und Weise. Ob es Retweets der Spieler oder Teams oder das reine Setzen von Hashtags ist. Die Marke NBA ist mit ihren Werten und Vorzeigespielern und –teams präsent.

Feedback unerwünscht?

So positiv das Urteil beim Inhalt und der Angebotstiefe ausfällt, so kritisch muss man anmerken, dass die Rückkopplung mit ihren Followern keine erklärtes Ziel der NBA ist, welches in der Öffentlichkeit im Vordergrund steht. Indizien dafür, dass die Liga wohl nicht einem Fan folgt. Im Gegenteil, es wird eher Personen gefolgt, die über die Liga berichterstatten oder für sie arbeiten. Das bringt mit Sicherheit zusätzlichen spannenden Inhalt, zielt aber nicht auf Interaktion.

Und ganz ehrlich: So schön 2,5 Millionen Follower auf den ersten Blick wirken, so viel Arbeit bringen sie auch in der „Pflege“ mit sich. Dieser Masse an Fans und ihren Fragen und Beschwerden gerecht zu werden hieße wohl einen weiteren Zusatz-Account aufzumachen

I love this game

Insgesamt muss man festhalten, dass die NBA nicht umsonst so beliebt ist auf Twitter. Der Service bietet nahezu alles was man sich als Fan wünscht in 140 Zeichen und weniger. Mit dem Angebot der NBA bleibt man auf dem neuesten Stand und bekommt nette Einblicke in die Liga. Die Angebotstiefe ist für jeden Basketball-Nerd ein absoluter Traum in welchem man sich komplett in der Welt der NBA verlieren kann.

Bild: flickr.com/photos/jeffbalke

Aus Perspektive des Marketings kann man mit Sicherheit sagen, dass die Durchdringung von bestimmten Themen (Stars, Metropolen, Vermarktung der Leaguepass) durchaus erfolgreich vorangetrieben wird. Aber ganz ehrlich was will man auch erwarten von einer Liga, die wie keine zweite einen Slogan weltweit etabliert hat.

Aus Fansicht gibt es trotz der fehlenden Rückkopplung auch nur wenig zu bemängeln. Letztendlich folgt der Fan ja in der Regel schon seinem Team und dessen Spielern und zu kommunizieren. Der Twitter-Account der Liga ist eine weitere Bereicherung um sich ein umfassendes Bild zu machen. Durchaus mit einer sympathischen Note, welche einem keine andere Wahl lässt am Ende des Tages zu sagen: I love this game

Bild: (Flickr.com / rondostar)

2 thoughts on “die nba auf twitter – i love this game

  1. Die NBA hat natürlich auch den Vorteil – und den nutzt sie hervorragend aus – des täglichen Spielbetriebs. Während der Saison finden täglich mehrere Spiele statt, nicht zu vergleichen z.B. mit dem Wochenendbetrieb in der Fußballbundesliga. Während dort unter der Woche nur Nach- bzw. Vorberichte geliefert werden könnten, bietet die NBA eine spannende Mischung aus diesen Berichten und tatsächlichem Sport!

  2. Der Unterschied ist mit Sicherheit groß. Inhaltlich definitiv, aber auch was die Nutzung von Twitter anbelangt. Da fällt es schon leichter die Aufwand, welchen man mit Twitter betreibt zu rechtfertigen wenn man von 2,5 Millionen Followern spricht und nicht von 250.

    Trotzdem denke ich, dass auch die Bundesliga (DFL) an genügend hochwertigen Inhalt verfügt um auch zwischen den Spieltagen auf Twitter spezielle Themen zu besetzen und Mehrwerte zu bieten. Ob es Wechselgerüchte, Live-Scores, Quotes, Bilder oder Videos sind. All diesen Inhalt findet der Nutzer jetzt schon auf der Website. Warum also nicht diese Inhalte zum Nutzer bringen und nicht den Nutzer „zwingen“ sie zu suchen?

    Wenn man bedenkt welch großer Teil an Twitter-Nutzern englischsprachig und wie stark wachsend der Anteil an ausländischen Bundesliga-Fans ist, dann macht ein englisches Angebot auf Twitter durchaus Sinn. Und da knüpfen die Freunde von der DFL mit @Bundesliga_GOAL hervorragend an. Der Content (s.o.) lässt sich mit ein wenig Talent zur Sprache leicht „übersetzen“.

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