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facebook places erobert die bundesliga

Stell Dir vor du hättest die Wahl zwischen einem Apple Mobile Device und einem der neuesten Android Geräte. Der Apfel ist leider nicht mehr ganz frisch, ganz im Gegensatz zum brandneuen kräftigen Droiden. Du kannst dich für einen der beiden entscheiden. Bei sind kostenfrei für dich. Du hast die Wahl. Greifst du zum angebissenen Apfel oder dem grünen Androiden?

Du hast die Wahl zwischen dem trendigen Apfel für Individualisten und dem beliebteren Android-Device für Viele. Es wird für dich eine nahezu philosophische Entscheidung. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Beide sind mehr oder weniger bekannt. Ähnlich verhält es sich auch mit den Location Based Services Foursquare und Facebook Places.

Während der eine der Innovator ist, ist der andere der fleißige Benchmarker, der eine gute Funktionalität adaptiert hat. Der eine blickt auf eine treue und beschaulich wachsende Fanbasis, der andere gewinnt in einem enormen Tempo neue Fans fürs sich. Aber gilt das, was für den durchschnittlichen Nutzer gilt auch für die Fans der Bundesliga?

Mit Blick auf die Check-Ins mit dem Androiden via Facebook Places liegt die Antwort schnell auf der Hand: Es sind die Places welche aufgrund der puren Power der Masse an Facebook-Nutzern, Foursquare bei weitem überragen.

Summe Check-Ins via Foursquare in der Bundesliga

Blickt man ein wenig mehr ins Detail, so fallen einige Dinge auf:

  • Wie bei den Check-Ins via Foursquare, führt die Münchener Allianz Arena mit nahezu 9.258 Check-Ins auch bei den Places die Tabelle an
  • Dies ist nahezu doppelt so viel wie der Verfolger aus Dortmund (5.491)
  • Auf den Plätzen drei bis fünf finden sich die Stadien der Traditionsklubs aus Köln (4.121) und Stuttgart (3.438).
  • Überraschend weit vorne findet sich der Aufsteiger aus Kaiserslautern. Die Fans des FCK bescheren mit 2.982 Check-Ins ihrem Klub einen Europa League Platz
  • Die verhältnismäßig kleine BayArena (2.566 Check-Ins) liegt noch vor den Arenen aus Mönchengladbach (2.160) und Gelsenkirchen (1.517), welche nahezu das doppelte Fassungsvermögen aufweisen

Das beeindruckt definitiv. Aber ist das denn repräsentativ für die gesamte Liga? Wie haben sich die Check-Ins in den vergangenen acht Wochen seit dem 21. Spieltag entwickelt? Eine Antwort liefert uns folgende Grafik:

Wachstum Check-Ins via Facebook Places in der Bundesliga

Auch hier lassen sich ein paar Dinge aus der Grafik festhalten:

  • Durch die Decke geht der FC Bayern München. Die Check-Ins via Facebook Places in der Allianz Arena stiegen um +175 % im Vergleich zum 21. Spieltag an
  • Auch der HSV kann auf einen stolzen Zuwachs an eingecheckten Zuschauern in der Imtech Arena blicken: +156,4 %
  • Weit abgeschlagen der FC Schalke 04 mit allerdings einem immer noch beachtlichen Zuwachs von +52,4 %. Offensichtlich besteht bei den Fans entweder kein derart großes Faible für Location Based Services wie bei den anderen Bundesligisten oder eine Abneigung gegenüber dem Stadionnamen „Veltins Arena“.
  • Dies ist allerdings alles andere als repräsentativ für die Fans der Liga, welche den Klubs im Schnitt doppelt so viele Check-Ins (+108,1 %) bescherten wie in den 21 Spieltagen zuvor.

Betrachtet man die absoluten Zahlen, so kann man schnell zum Schluss kommen, dass Facebook Places in der Liga noch nicht wirklich angekommen ist. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch. Betrachtet man allerdings die Wachstumsraten der Teams und vor allem der gesamten Liga, so wird schnell deutlich: Dieses Feature wächst in einem beeindruckenden Tempo und wird von den Facebook-Nutzern mit offenen Armen empfangen.

Zu klären gilt es allerdings immer noch, welcher Klubs den die meisten Check-Ins verzeichnen kann? Welcher Ort der Bundesliga ist der beliebteste bei den sich lokalisierenden Nutzern. Wer findet sich auf den Champions League Plätzen und wer bald in der zweiten Liga wieder? Nun, ihr könntet jetzt hingehen und die Zahlen aus diesem mit denen des vorangegangenen addieren und schon hättet ihr die Antwort. Aber mit ein bisschen Geduld kann ich euch diese Arbeit abnehmen.

Bild: ( flickr.com / lululemon athletica)

One thought on “facebook places erobert die bundesliga

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