#digisport shortcuts no 11

#digisport shortcuts no.11

Unfassbar wie schnell die Zeit wieder vergeht. Grade in der digitalen Sportwelt scheinen sich die Zeigen ein wenig schneller als in der realen zu bewegen. Aber das soll uns nicht davon abhalten einmal den Finger auf die Zeiger zu legen und für einen Momente inne zu halten und einen kurzen Blick auf das Vergangene zu werfen. In der letzten Woche gab es doch den ein oder anderen sehr spannenden Artikel zu lesen. Wie in den bisherigen zehn vorangegangenen Shorties findet ihr auch heute einen kurzen Teaser zu den Fundstücken gefärbt mit ein wenig Persönlichem.

„Jeder der eine Meinung hat soll auch gehört wird“

Ich werde nicht aufhören hier im Blog Loblieder auf Twitter zu singen, solange man über das Information-Social-Network derart schnell Inhalte und Personen entdeckt, welche dieselben Interessen teilen. So ging es mir auch vor einigen Tagen mal wieder, als ich über das #digisport-Hashtag auf das Blog von Séan Walsh gestoßen bin und mehr als nur einen spannenden Artikel zu Social Media im Sport gefunden habe.

Einer davon ist das Interview, welches Séan mit Tony Hamilton, dem Digital Director von Celtic Glasgow geführt hat. Das Interview erzählt von den alltäglichen Herausforderungen eine Fußball-Klubs in der Interaktion mit den Fans. Von Problemen aus der Vergangenheit in der man nur über Umwege und ohne ein direktes Feedback mit den Fans kommunizieren konnte.

Tony Hamilton spricht über den Umgang mit Kritik seitens der Fans und die Sprache die der Klub auf der facebook-Seite wählt. Auf den ersten Blick vielleicht ein langweiliges Thema, jedoch wer die Sprechgesänge aus den Kurven kennt, der weiß, dass Fans gerne mal auf eine „direkte“ Art und Weise kommunizieren und der Umgang teilweise alles andere als leicht sein kann.

Wie „dynamisch“ sich Preise von Sport-Events entwickeln können

Dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen lernt man schon in der Schule. Welche Faktoren allerdings die Nachfrage beeinflussen können, lässt sich nicht mal einfach in einem halben Jahr Schule erörtern. Besonders wenn es um das Angebot von Tickets für Sportveranstaltungen geht. Zu viele weiche Faktoren fließen in die Nachfrage und damit die Zahlungsbereitschaft mit ein.

Das macht die Preisfindung für die Sportklubs extrem schwierig. Zwei clevere Ansätze stellt Russel Scibetti in seinem Blog „The Business of Sports“ vor. Im ersten Fall setzten die New Jersey Devils ganz auf den Lokalkolorit und die Nachfrage aus der Region des Teams. Über eine Website, welche in Abhängigkeit von der Zahl der Nachfrager regionale Nachlässe anbietet versuchen die Devils die Halle mit noch unentschlossenen Supportern zu füllen.

Der zweite Fall schildert, wie die Minnesota Timberwolves über eine dynamische Preisfindung versuchen ihre Halle voll auszulasten. Hier sinkt mit der Zeit zum Spiel der Preis. Das heißt, dass sich noch kurz vor einem Spiel gegen einen unattraktiven Gegner durchaus das ein oder andere Schnäppchen finden kann. Das klingt durchaus interessant. Planungssicherheit vs. Auslastung der Halle.

Sollten Sportklubs ihre facebook-Posts an Sponsoren verkaufen?

Spricht eigentlich irgendetwas gegen den Verkauf von Facebook-Posts durch einen Klub an einen Partner? Dieser Frage widmet sich Peter Amador in  seinem Blog „Millenial Sports“. Mit einem klaren und deutlichen „Nein“ bringt er die Antwort auch direkt mit. Dabei stützt er sich auf die Ergebnisse einer Studie, die besagt, dass 23 % aller Ad-Impressions im Internet sowieso über Facebook wahrgenommen werden und Promoted Content nicht störend sei.

In der Praxis und im Sport sieht das nach seiner Untersuchung schon anders aus. Trotzdem die Phoenix Suns als eines der ersten Teams einen Tweet und ein Status-Update an einen Partner verkauft hatten, lassen sich verschwindend geringe 1 %  der Sponsor-gebrandete Posts seitens der Teams in seiner Untersuchung finden.

Persönlich finde ich promoted Content eher störend und erwische mich immer wieder dabei, wie ich im facebook Seiten blocke, die mir zu aufdringlich mit ihren Angeboten werden. Das ist selbstverständlich alles andere als repräsentativ, aber ich denke es geht da nicht nur mir so. Abgesehen davon überzeugt mich ein einmaliges Herausposaunen auch nicht, da mir die Nachhaltigkeit eines solchen Updates absolut fehlt.

Bild: ( http://www.sxc.hu / lusi )

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