#sport20 shortcuts no.8

Wie gefesselt sitzen die kleinen Kinder mit dem blauen Schimmer des Fernsehers im Gesicht vor selbigem und starrten auf das wilde Wrestling-Gemetzel im Ringe. So ging es dem ein oder anderen unter uns und so geht es so manchem Kurzen auch heute noch. Mit einem kleinen aber feinen Unterschied: Der blaue Schimmer im Gesicht der Shorties ist nicht mehr der Bildschirm des Fernsehers, sondern der des Laptops. Gespannt starren sie auf den Schirm kommunizieren sie mit ihren Stars. Diese öffnen sich ihnen und werden immer einflussreicher in der digitalen Welt. Aber noch einflussreicher sind ihre Anhänger und Fans. In den heutigen #sport20 shortcuts schauen wir einmal mehr der NBA, der NFL und zum ersten Mal der WWE über die Schulter auf ihre Social Strategien und Taktiken:

Wie die World Wrestling Social Media nutzt

Schön ist es wenn sich Magazine die mashable.com dem Sport widmen und uns einen Blick hinter die Kulissen geben. Sie lassen die Verantwortlichen für die Strategie der WWE im Social Web zu Wort kommen. Diese sprechen über die Entwicklung des Webs in den letzten Jahren. Über Zeiten in den die Suchmaschinen noch der Ausgangspunkt der Reise des Users durch das Web waren. Über die Social Networks als neuer Startpunkt dieser Reise und einem wesentlichen Unterschied zu den Zeiten der Suchmaschinen. Die Social Networks bieten einen Hafen um von dieser Reise wieder zurück zukehren.

Und auch hier begegnet uns der Grundsatz sich an die Orte zu bewegen, an denen sich die Fans schon aufhalten wieder. Schmerzlich musste die WWE es am eigenen Leib erfahren und ihr eigenes Social Network wieder schließen. Die User hatten entschieden, dass ihre Präsenzen auf Facebook, YouTube oder Twitter relevanter sind und belohnen das Umdenken der Verantwortlichen mit regelmäßigen Besuchen und langen Aufenthalten.

Inhaltlich widmet sich alles der Verlängerung der „Fights“ im Ringe. Seien es Stories die hinter die Kulissen blicken lassen oder virtueller Trash Talk zwischen den Athleten. Der Kampf nimmt kein Ende und läuft 24/7 durch das ganze Jahr. Bei 87 Wrestler auf Twitter und 108 Seiten der Athleten im Facebook verwundert es nicht, dass sich die Fanbasis kontinuierlich ausweitet und die Seite der WWE mit aktuell knapp 4 Millionen Fans im Facebook und 5000 Interaction pro Post zu einer der erfolgreichsten Marken in diesem Social Network ist.

via @inpressulum

Wie die NBA ihre social mit der realen Welt verbindet

Die NBA setzt weiterhin auf die Verbindung zwischen den realen und virtuellen Welten. Der Drang nach finanziellen Rückflüssen treibt sie dazu sich innovativ und ideenreich zu zeigen. Die Phoenix Suns traten die Welle mit ihrer Social Media Suite los. Die New Jersey Nets griffen das Angebot mit einer anderen Zielgruppe auf und die Detroit Pistons kopieren das Angebot der Nets und reichern es mit ein wenig Social Media Revolution der Golden State Warriors an.

Teil des Angebots sind T-Shirt mit Twitter und Facebook Prints der Pistons. Tickets gibt es je nach Wunsch in den verschiedenen Kategorien zu finden. Spannend wird es aber bei dem Ansatz das Angebot im Social Web zu verbreiten. Als Influencer sind die Blogger identifiziert und erhalten dementsprechende Vorzüge. Exklusiv für sie steht der Pistons-Star Charlie Villanueva nach dem Spiel für Interviews zur Verfügung. Kein Wunder also dass die Blogger den Erwartungen an sie gerecht werden und das Wort weiter tragen.

Wie die NFL, Athleten, Teambesitzer auf Twitter fighten

Wer in den letzten Tagen das Geschehen um die NFL verfolgt haben mag, der wird im Wesentlichen auf drei Themenschwerpunkte gestoßen sein. Den Superbowl, die Conference Championships und den drohenden Lockout. Alle drei Themen haben eins gemein. Und das ist, die immer stärker werdende Verlagerung der Kommunikation in die digitale Welt. Der Superbowl bekommt eine eigene Site, die aus einer Kooperation der NFL, Twitter und VISA entstanden ist. Vor, während und nach den Conference Finals wird über Sportliches diskutiert und geschimpft was das Zeug hält.

Ganz besonders deutlich wird die Power des Information-(Social)Network aber wenn man die Auseinandersetzung der Liga,  der Team-Besitzer und der Spielervereinigung um den drohenden Lockout betrachtet. Wo früher in der Öffentlichkeit bzw. den klassischen Medien der eigene Standpunkt mit großem Aufwand platziert wurde können heute die Fans, dank den neuen Möglichkeiten zur direkten Kommunikation, eingesetzt missbraucht werden.

Warum die Fans die Anlaufstellen für die Streithähne sind beschreibt Paul Hicks (Executive Vice President of Communications and Government Relations der NFL) gegenüber der New York Times:

“Fans buy the tickets, fans buy the products, fans fill the stadiums and can have influence on politicians. I think owners and players are highly sensitive to fan opinion.”

Folglich wundert es nicht, dass die Fans nicht nur als Ansprechpartner für positive und sportliche Themen angesehen, sondern auch für die Streitigkeiten der digitalen Spielwiese eingesetzt werden.

via @SportsMktTrackr

Bild: (www.sxc.hu / shed )


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