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feier deine social party mit den phoenix suns

Viele Blogs, Twitter- oder Facebook-Streams sind zurzeit vollgepackt mit Vorhersagen und Rückblicken auf das Jahr 2010 und das Thema Social Media. Derart viele, dass man irgendwie den Überblick verliert und schon mal gar nicht auch nur annähernd Zeit findet um all diese zu lesen. Aber eine ist mir ins Auge gestochen. Zwar benötigte sie einen zweiten Blick aber allein der Autor war es  wert sich seine Ansichten einmal genauer anzusehen. Es war Peter Stringer – seines Zeichens Director Interactive Media der Boston Celtics.

Aus nahezu allen seiner 10 Vorhersagen für Social Media und Digital Marketing im Jahre 2011 geht ein starkes Bedürfnis nach harten Kennzahlen und ganz besonders dem Return on Invest hervor. Offenbar steht sieht Peter Stringer derzeit stark unter Druck seine Aktivitäten und ein starkes Bedürfnis die Investitionen in die Social Media Kanäle des NBA-Finalisten aus 2010 zu rechtfertigen. Vollkommen zu recht. Ähnlich mag es vermutlich auch seinem Kollegen Jeramie McPeek bei den Phoenix Suns gehen. Warum?

Nun in Darren Rovells „SPORTSBIZ“ und in Brian Gainors „Partnership Acitivation“ ließ sich in den vergangenen Tagen eine spannende Aktion der Suns finden.  Diese versuchen mit ihrem brandneuen Social Media Suite Package nun für den geforderten finanziellen Rückfluss zu sorgen und verkaufen mit ihren Business-Tickets auch Tweets und Updates auf ihrer Facebook-Seite.

Bild: (www.nba.com / Phoenix Suns)

Ein durchaus interessanter Ansatz um die Social Media Kanäle zu monetarisieren und vor allem den einen Kommunikationskanal mit dem anderen zu vernetzen. Der erste Gedanke der mir dabei kam, war meine persönliche Abneigung gegen die „Promoted Tweets“ oder personalisierte Werbung auf Facebook oder in anderen Sozialen Netzwerken. Ich denke vielen Fans oder Followern wird es da nicht anders gehen.

Aber bedenkt man die Kreativität mit welcher die Suns ihre Social Media Kanäle gestalten kann man diese Bedenken durchaus ein wenig zurückstellen und sich sicher sein, dass hier kein bloßes Herausposaunen von „Kauf dies oder spar jenes“ geschehen wird. Wer den Nutzen der Fans derart verinnerlicht hat, wird wohl kaum seine Glaubwürdigkeit für ein paar schnelle Dollar auf Spiel setzen.

Es geht also nicht um das „Was“, sondern um das „Wie“. Nicht erst seit dem Ticketverkäufer Amaré Stoudemire wissen wir, dass die Sportklubs ihre Social Media Kanäle auch zum Absatz nutzen. Ob es Ticket-Aktionen, Merchandising oder anderes Objekte sind. Die Monetarisierung ist ein fester Bestandteil geworden. Sollte aber beileibe nicht ein vordergründiger Aspekt sein. Der Mehrwert für den Fan, Follower oder Leser sollte immer klar erkennbar sein. Ganz egal von wem der Tweet, die Nachricht oder der Artikel kommt.

Insgesamt denke ich, dass es eine Entwicklung ist, welche das Stadium der Anfänge längst überschritten hat und so schnell nicht wieder einschlafen wird. Die sehr spezifischen Reichweiten der Sportteams besitzen durchaus eine starke Anziehungskraft um digitale Partnerschaften mit Unternehmen zu suchen und so einen zusätzlichen Weg zu finden dem Bedürfnis nach finanziellen Rückflüssen innerhalb der Sportorganisation gerecht zu werden.

Bild: ( http://www.sxc.hu / compose )

5 thoughts on “feier deine social party mit den phoenix suns

  1. Ich finde die Idee mehr als spannend, kann ich aber ähnlich wie du auch nur sehr bedingt mit „Promoted Content“ anfreunden. Insbesondere bei einer (eigentlich) so „reinen“ Sache wie Sport, bei der es einzig und allein um das Spiel an sich gehen sollte – eine sehr unbedarfte Ansicht, wenn man bedenkt, was für Summen man im Sport umsetzen kann, aber dennoch denken viele Fans nach wie vor so.

    Einen absoluten „Sell Out“ sehe ich nicht, dafür sind die Suns, wie du schon sagtest, zu clever, aber es dürfte auch auf die Masse der „Promoted Updates“ ankommen, um abschätzen zu können, wie viel sich die Fans/Follower gefallen lassen.

  2. Was mich noch ein wenig wundert, ist dass die Suns das gesamte Paket für 7.000 $ anbieten. Darin sind ja nicht nur die Tweets und Facebook-Updates, sondern auch Tickets und anderes enthalten. Das erscheint mir ein wenig unter Wert bedenkt man die Möglichkeiten die allein Facebook mit den Insights bietet die Zielgruppenansprache zu präzisieren.

    Ich halte es auch für keinen Testballon, da – wie schon beschrieben – Absatz über die Kanäle längst Normalität geworden ist. Bin gespannt wie sich dieser Trend verbreiten wird und welche Kombinationen zur Integration der Sponsoren und Partner wir noch erleben werden.

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