sport20 shortcuts

#sport20 shortcuts no.3

Die Woche nähert sich ebenso gnadenlos wie das Jahr dem Ende. Grund mal wieder auf die Ereignisse der letzten sieben Tage zurück zu schauen. Zurück auf die gewöhnlichen Ausblicke die zum Ende eines Jahres aufgebauscht werden und trotzdem mit Sicherheit die Social Media im Jahr 2011 weiter prägen werden. Aber bevor wir unsere Gedanken ganz in weite Ferne schweifen lassen wollen, schauen wir uns doch besser mal die aktuellen Geschehnisse kurz und knapp – #sport20 shortcuts eben – an:

Bald keine Sportstars mehr auf Twitter?

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und viele stellen sich die Frage welche Entwicklungen im kommenden Jahr die Social Media prägen werden. So auch Mike Sunnucks in seinem Artikel im Business Journal Digital Network. Am Beispiel von Steve Nash hinterfragt er, ob es in der Zukunft eine Umzugsbewegung vieler Sportstars, die in der vergangenen Zeit in erster Linie Twitter genutzt haben, in´s Facebook zu beobachten gibt.

Man muss klar feststellen, dass Facebook einfachere Möglichkeiten bietet mit den Fans in Interaktion zu treten, ihnen Einblicke zu geben oder gar Dinge zu verkaufen als Twitter. Betrachtet man das „neue Twitter“, so merkt man, dass diese Vorteile Facebooks bei Twitter durchaus wahrgenommen werden und man mehr multimediale Inhalte bieten möchte. Ob man auf diesem Wege in eine Konkurrenz zu Facebook treten sollte ist eine spannende Frage die ich gerne mal im Raum stehen lasse.

Aber zurück zu den Sportstars… Ist das ein Grund weshalb sie langfristig Twitter den Rücken kehren und sich auf Facebook versammeln werden? Ich meine nein. Beide Plattformen bieten ihre Vorteile, welche in Kombination nur noch besser zur Geltung kommen können. Trotzdem gilt es weiterhin darauf zu achten, dass auf beiden Kanälen unterschiedliche Ansätze verfolgt werden sollten und damit auch zusätzlichen Aufwand benötigen.

via @mikesunxs


adidas zeigt wie die Zukunft ohne Tabs auf Facebook aussehen kann

Was facebookmarketing.de schon im Oktober 2010 vermutete, ist nun zumindest bei den persönlichen Profilen Realität und wird in der kommenden Zeit auch auf den Facebook-Seiten angewandt werden. Die Tabs sind verschwunden und in die seitliche Navigation der Profile umgezogen. Wie also mit der Neuerung umgehen und sich auf die Zukunft vorbereiten? Bisher boten die Tabs einige Möglichkeiten interaktive Parts in die Fan-Seite einzubauen. Wie lässt sich dieser „Verlust“ von zusätzlichem Platz an dem sich recht frei Inhalte platzieren ließen auffangen?

adidas liefert die Antwort. Die Sportartikler aus Herzogenaurach bastelten zur Weihnachtszeit täglich ein interaktives Video, in welchem der Fan der Seite den Reif von den Schuhen der Originals-Serie kratzen und im Anschluss weitere Artikel ansehen und kaufen kann. Soweit nichts wirklich Weltbewegendes. Blickt man aber auf den drohenden Verlust der Tabs und der daraus resultierenden mangelnden Möglichkeiten „frei“ Inhalte zu kreieren, ist das eine spannende Lösung. Ganz im Gegensatz zu den statischen Tabs (ist eine Seite geliked kehrt der Fan in der Regel äußerst selten auf die Seite zurück) können die interaktiven Videos nun ihren Weg in den Newsstream der Nutzer finden.

via @NiallHarbison


Die NHL sucht die Verbindung zwischen klassischen und neuen Medien

Bild: technorati.com

 

Der Wunsch nach einer Verbindung zwischen den „sozialen“ und den klassischen Medien dürfte wohl ganz bestimmt nicht nur in einem kleinen Kreis von Personen ein großes Bedürfnis sein. Ganz besonders im Sport ist das Interesse groß endlich eine Verbindung zwischen TV und dem Web – insbesondere dem Social Web – zu schaffen. Die NHL setzt die (vorhandenen) Möglichkeiten nun in Zusammenarbeit mit NBC in Rahmen der 2011 Bridgestone NHL Winter Classics um.

„We’re running the social and broadcast integration to test the effectiveness and examine the data. It should grow our Facebook Fan base, because people must ‚like‘ the page to play. It also will build a window into the event for those who may not be in front of the television,”

so Michael DiLorenzo, (Senior Director of Social Media Marketing and Strategy der NHL) gegenüber dem Onlinemagazin mediapost.com.

Auch wenn es sich hier in erster Linie um Promotion in beide Richtungen (TV und Web) handelt, ist die Kampagne mit Sicherheit eine spannende Verknüpfung von TV und Web. Mir persönlich – aus Sichtweise eines Fans – allerdings noch zu wenig. Spannend wäre es wenn nicht nur Werbung im klassischen Sinne für dieses Event gemacht würde, sondern die beiden Medien miteinander verknüpft würden.

via @LaurieSullivan


Bild (
http://www.sxc.hu / bizior )


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