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so nah und doch so fern – das hashtag für social media im sport

Ist es nicht so, dass die naheste und damit beste Lösung für ein Problem oftmals die am weitesten entfernteste ist? Ähnlich erging es mir auch bei der Suche nach einem einheitlichen Hashtag für Social Media im Sport in deutschsprachigen Gefilden. Nahezu jeder im Bekanntenkreis wurde nach seiner Meinung und kreativen Vorschlägen gefragt. Viele haben mit tatkräftiger Unterstützung die Suche in andere Kreise getragen, selbst Vorschläge eingebracht sowie Für und Wider der Vorschläge diskutiert. Lieben Dank für eure Unterstützung und Hilfe an dieser Stelle! Das Ganze ist mittlerweile einige Wochen her und die Zeit reif die Ergebnisse zu präsentieren und endlich ein einheitliches Schlagwort zu nutzen.

 

Bild: eigene Darstellung

 

Wie ihr seht, sind wir weit davon entfernt ein klares Ergebnis aus dem Voting zu haben… Im Laufe der Zeit haben sich aus ehemals knapp zehn Vorschlägen vier ernsthafte Kandidaten herauskristallisiert. Derart gute und gleichwertige Vorschläge, dass sich drei Kandidaten knapp gegen den vierten durchsetzen konnten. Die Zielsetzung war aber EIN Schlagwort zu finden und nicht gleich drei…

Also mussten andere Quellen her um bei der Suche zu helfen. Weit entfernte Quellen. Nicht inhaltlich aber zumindest geografisch. Also bei unseren Freunden aus den Staaten und Australien nachgefragt ob sie eine Idee hätten und weiterhelfen könnten. Den Denkanstoß in die richtige Richtung lieferte der überaus geschätzte Kollege Anthony Alsop (ja, das ist ein ausdrücklicher FridayFollow-Befehl an einem Montag!). Er machte mich darauf aufmerksam, dass Pat Coyle mit dem #sports20-Hashtag zumindest im englischsprachigen Raum die Verschlagwortung erfolgreich durchgesetzt hat. Nachdem mir der ebenso geschätzte Jason Peck das Tag (neben zwei weiterer Alternativen) empfohlen hatte, war klar, dass die am weitesten entfernt liegen zu scheinende Lösung doch die naheste und damit beste sein müsse.

Warum? Nun, kurz zur Erklärung, was eigentlich auf der Hand liegt: „#sports20“ steht – analog zu den Entwicklungen im Web 2.0 – für den Bezug der digitalen Entwicklungen im WWW zum Sportbusiness. Sportmarketing 2.0, Sport-PR 2.0, Sportjournalismus 2.0 usw. … Treffender könnte das Tag nicht sein. Hinzu kommt, dass es technisch auch allen Anforderungen an ein gutes Hashtag gerecht wird: Es raubt nicht unnötig Zeichen und bringt den Tweep vor dem Hintergrund der Begrenzung auf 140 Zeichen pro Tweet nicht in inhaltliche Schwierigkeiten.

Also einfach hingehen und das Tag auch für den deutschsprachigen Raum nutzen? Ich würde mit einem klaren „Jein“ antworten. „Ja“ für das inhaltliche und technische „Fit“, „Nein“ für die englische Betonung. Also mussten die höchsten Künste der Kreativität her und das Tag mit größtem Aufwand in ein deutschsprachiges gewandelt werden.

 

Bild: eigene Darstellung

 

Doch nichts würde mir fernerliegen, als hier den Oberlehrer zu geben und zu versuchen hier ein Hashtag durchboxen zu wollen das nicht die nötige Akzeptanz besitzt. Also bin ich gespannt auf eure Meinungen, Kommentare und noch besser: Eure Tweets mit dem #sport20-Hashtag! Lasst uns gemeinsam etwas Neues erschaffen, etablieren und der Bewegung um den Sport im Social Web -zumindest auf Twitter – unseren Fingerabdruck verleihen.

Bild: ( http://www.sxc.hu / nkzs / eigene Darstellung )

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5 Gedanken zu “so nah und doch so fern – das hashtag für social media im sport

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