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wie sport über twitter neue märkte erschließen kann

„Ja ist der Typ den von allen guten Geistern verlassen?“ werden sich manche fragen. Zu Recht! Zu widersprüchlich mag die Überschrift vor dem Hintergrund der aktuellen deutschen Nutzerzahlen auf Twitter sein. Aber das soll heute gar nicht unser Problem sein. Vielmehr soll uns interessieren wie wir die über 100 Millionen Twitter-User weltweit für unseren Klub nutzen können.

Letztendlich sind wir daran interessiert nicht nur unsere aktuellen Fans an uns zu binden, sondern weitere für unseren Klub zu begeistern. Aber wie sollen wir vorgehen? Die folgenden vier Punkte sollen als kleiner Denkanstoß dienen und haben beileibe nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Aber sie bieten eine gute Grundlage um sich mit dem Medium Twitter und den Möglichkeiten welches dieses vor allem auch im Ausland hat auseinander zu setzen

1. Gehe an den Ort, an welchem sich der Fan befindet

Die Aufgabe besteht darin sich an den Orten zu präsentieren, an denen der Fan sich auch bewegt. Dies mag zwar im Moment in Deutschland noch nicht Twitter sein, allerdings in Anbetracht des starken Wachstums auf Twitter sollte man sich nicht von den aktuell noch wenig beeindruckenden Nutzerzahlen ablenken lassen. Letztendlich geht es ja nicht nur darum sich dem einheimischen, sondern auch dem internationalen Publikum zu präsentieren. Und da sehen die Zahlen schon ein wenig anders aus: Über 100 Millionen registrierte Benutzer. Nahezu zwei Drittel der Tweets sind in englischer Sprache verfasst.

Hier offenbart sich ein interessanter Anknüpfungspunkt für Sportteams. Auf dem einheimischen Markt sind die Einnahmequellen weitestgehend ausgeschöpft. Sowohl im Ticketing, Sponsoring und bei den TV-Erlösen gelingt es der Fußball-Bundesliga zwar leichte Steigerungen zu präsentieren, das Wachstum bewegt sich mittlerweile allerdings auf einem niedrigen Niveau. Folglich gilt es neue Märkte erschließen. Bei der Auslandsvermarktung in englischsprachigen Raum ist, was die Bundesligisten anbelangt, noch „Luft nach oben“.

2. Gib dem Fan was er sucht

Und hier kommt das Medium Twitter ins Spiel. Mit der großen Masse an englischsprachigen Usern bietet das Medium gute Möglichkeiten neue Fans zu gewinnen und alte zu binden. Bestehende Fans aus dem Ausland besitzen über das Internet zwar die Möglichkeit sich über das Team zu informieren, lechzen jedoch genauso wie die einheimischen Supporter nach dem Blick hinter die Kulissen. Über Twitter kann der Klub diese Fans leicht erreichen und mit interessanten Aktionen auf den mehrsprachigen Teil der Klub-Website bringen.

3. Verlier das Ziel nicht aus den Augen

Und an dieser Stelle macht eine mehrsprachige Website wieder Sinn. Nicht der Fan muss das mehrsprachige Angebot des Klubs finden, sondern der Klub den Fan erreichen und für sein Angebot begeistern. Über Medien wie Twitter lässt sich leicht Traffic zur mehrsprachigen Website erzeugen. Je häufiger der Fan in einem Social Network mit dem Klub in Berührung tritt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass er die Website nach weiteren Informationen aufsuchen wird. Je häufiger er sich auf dieser befindet, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass er eines Tages eines der Angebote, sei es das Merchandising oder Ticketing, annehmen wird.

4. Überprüfe deine Strategie regelmäßig

Recht groß dürfte auch die Wahrscheinlichkeit sein auf die Idee zu kommen hier befände sich jemand auf dem Werbefeldzug für ein internationales Unternehmen. So häufig die Betrachtung des Mediums Twitter hier im Blog… Aber was ich sagen will ist keinesfalls, dass man sich auf das eine Tool festlegen oder gar an dieses binden sollte. Nein, im Gegenteil. Das Medium sollte überlegt – mit einer strategischen Zielsetzung im Hinterkopf – ausgewählt werden. Dort wo sich die Fans bewegen da sollte der Klub sich präsentieren und nicht umgekehrt. Aus diesem Grunde gilt es alle weiteren Tools des Social Webs intensiv zu beobachten und zu prüfen wie diese erfolgreich in die Kommunikation des Klubs eingebunden werden.

Dies ist eine Auflistung, welche natürlich nicht auf Vollständigkeit pocht. Was denkst Du, welche Punkte darüber hinaus wichtig sind, damit ein Sportteam über Social Media bzw. Twitter neue Märkte erschließen kann?

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