„wir müssen aufpassen nicht in eine zweite internetblase zu laufen“

Es ist mal wieder soweit: Genug der Zeilen „des sportmanagers“ – Heute soll nach Daniel Rehn, ein weiterer Experte für das Social Web hier im Blog zu Wort kommen und seine Ansichten mit euch teilen. „ask the expert“ die Zweite: Wir betrachten mit Enrico Gräfe gemeinsam die Fragestellungen, wie Vereine mit Bloggern umgehen können und welchen Stellenwert Blogger mittlerweile in der „Medienlandschaft“ einnehmen. Zu guter Letzt eine sehr kontrovers diskutierte und spannende Frage. Die Frage nach der Kommerzialisierung von Blogs. Der obligatorische Blick in die Glaskugel darf aber auch nicht fehlen und ergibt einen warnenden Hinweis.

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9 tweets, ein spieler, ein ball und die ny knicks

Nie war die Hoffnung der Franchise in New York auf eine glorreiche Zukunft größer als in diesem Sommer. Nach den Jahren der Misswirtschaft und Fehlschlägen in der Einkaufspolitik sollte ein vollkommen neues Team in der Metropole aufgebaut werden. Zentraler Bestandteil: Kein geringerer als der letztjährige MVP (wertvollste Spieler) der NBA, LeBron James.

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es ist der fan um den es geht

Vor einigen Tagen hat Jason Peck mit seiner Serie „Social Media and Sports – Why should we care?“ ein ebenso spannendes wie umfangreiches Thema begonnen. In seiner Serie befragt er Experten aus dem Bereich Social Media und Sport, inwiefern Fans, Teams, Athleten und viele mehr überhaupt Social Media für sich nutzen sollten. Zum Teil sind die Aussagen nichts bahnbrechendes Neues und etwas knapp gehalten, im Kern aber auch äußerst spannend. In dem Zusammenhang möchte ich euch Daniel McLarens Artikel zum Thema ebenso wärmstens an Herzen legen.

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dies ist kein neuer blog post

Wie? Montagabend und immer noch kein neuer Artikel? Der wird heute leider auch nicht mehr kommen. Allerdings habe ich ein paar interessante Neuerungen für euch im Blog parat. Da die Suchbegriffe mit denen ihr hier im Blog landet immer wieder die verschiedenen Sportteams und ihren Auftritt in den Social Networks zum Inhalt haben gibt es zwei Neuerungen in der Navigation:

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10 lehrreiche twitter strategien aus der nba

Wir alle kennen sie, die National Basketball Association – kurz NBA. Vielen ist die Liga aus dem Basketball-Boom der späten 90er Jahren ein Begriff. Im Vordergrund standen damals Spieler wie Michael Jordan, Scottie Pippen und Charles Barkley um nur einige zu nennen. Schon damals war die Liga bekannt für ihre innovativen Vermarkungsansätze. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Ganz im Gegenteil: Auch heute setzt die NBA neue Standards wenn es um die Vermarktung der Liga – grade im Bereich Social Media – geht.

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ist das die zukunft des ticketings?

Stellt euch vor ihr seid grade auf dem Weg zum Spitzenspiel in der Liga eurer Wahl. Warum ist euch auch nicht ganz klar. Schließlich erwartet man ja dass die Preise für ein Ticket wahnwitzige Summen erreichen werden. Eigentlich zu viel für den eigenen Geldbeutel. Vor dem Kassenhäuschen angekommen versucht ihr trotzdem einen stolzen Teil des letzten Gehalts loszuwerden. Zu eurer Verwunderung werdet ihr aber nicht nach dem gewünschten Sitzplatz, sondern nach dem gewünschten Preis dafür gefragt. Ihr reibt euch die Augen und fragt euch: Traum oder Realität?

Der Fan bestimmt den Preis

Die Florida Panthers machen es vor, dass der Traum zur Realität werden kann. Das Team fragt bei seinen Fans nach dem gewünschten Preis für das Ticket. Der Fan hat dabei die Wahl verschiedene Ticket-Pakete (Dauerkarte für die gesamte Saison, für die halbe Saison und Ticketpaket für 13 Spiele) zu wählen und sein persönliches Angebot an das Team der NHL abzugeben. Innerhalb von 24 Stunden prüfen die Panthers das Angebot und nehmen es gegebenenfalls an. Der Clou an der Sache ist, dass der Fan nicht nur den Preis, sondern auch den Platz, von welchem aus er das Spiel genießen möchte, auswählen kann.

Bild: panthers.nhl.com / Florida Panthers

Man mag schnell in die Versuchung kommen den innovativen Ansatz zu loben und nicht zu hinterfragen. Trotzdem drängt sich eine zentrale Frage auf:

Ist das wirklich die Zukunft des Ticketings?

Die Einnahmen aus dem Bereich der Dauerkarten stellen für jeden Klub eine immens wichtige Säule dar. Ebenso wie bei Einnahmen aus Sponsoring oder TV-Rechte sind die Erlöse aus den Dauerkarten eine entscheidende Konstante in den Planungen eines Klubs. Unabhängig vom sportlichen Erfolg sind diese Plätze für die gesamte Saison verkauft. Die Einnahmen stehen also fest zur Verfügung. Und das bereits vor der Saison. Folglich ist es bei der Preisplanung von besonderer Bedeutung, Angebot und Nachfrage in ein Gleichgewicht zu bringen um das geplante Kontingent an Dauerkarten auch absetzen zu können.

Die Aktion der Florida Panthers bietet dabei für den Klub eine einfache wie effektive Möglichkeit unter realistischen Bedingungen die Zahlungsbereitschaft der Fans zu testen. Im Ergebnis erhält der Klub die Möglichkeit sein Angebot so anzupassen, dass der Fan für seinen genannten Preis die Möglichkeit erhält sein Team im Stadion zu unterstützen. Dass er dabei allerdings keine freie Platzwahl haben kann und eventuell auch andere Abstriche im Komfort machen muss, erklärt sich von selbst. Trotzdem wird er sich respektiert und „gehört“ fühlen und eine stärkere Bindung zum Klub empfinden.

Allerdings ist die Gefahr groß, dass Fans auch in den kommenden Spielzeiten eine ähnliche Aktion und eventuell ähnlich niedrige Preise erwarten werden. Trotzdem die Situation aber mittlerweile eine andere sein könnte. Das Team könnte im Gegensatz zur vorherigen Saison größeren sportlichen Erfolg und neue Stars haben. Dies wirkt sich auf das Bedürfnis des Fans aus und kann zu einer höheren Zahlungsbereitschaft führen. Geht der Klub allerdings fälschlicherweise weiterhin von den Ergebnissen aus der vergangenen Saison aus, so ist die Gefahr recht hoch, dass das Produkt eine Abwertung erfährt.

Auf den Punkt gebracht

Ein wirklich interessanter Ansatz um den Fans zu vermitteln, dass sie gehört und dass ihre Bedürfnisse ernst genommen werden. Auch lassen sich auf diesem Wege leicht neue Fans für eine Dauerkarte begeistern und die Bindung der alten Fans erhöhen. Allerdings sollte doch vom alleinigen Einsatz solcher Aktionen für den Verkauf der Dauerkarten abgeraten werden, da sie auch zu Enttäuschung und Unverständnis in den Folgespielzeiten sorgen können.

Bild: (stock.change.com / duhdup)

Stellt euch vor ihr seid grade auf dem Weg zum Spitzenspiel in der Liga eurer Wahl. Warum ist euch auch nicht ganz klar. Schließlich erwartet man ja dass die Preise für ein Ticket wahnwitzige Summen erreichen werden. Eigentlich zu viel für den eigenen Geldbeutel. Vor dem Kassenhäuschen angekommen versucht ihr trotzdem einen stolzen Teil des letzten Gehalts loszuwerden. Zu eurer Verwunderung werdet ihr aber nicht nach dem gewünschten Sitzplatz, sondern nach dem gewünschten Preis dafür gefragt. Ihr reibt euch die Augen und fragt euch: Traum oder Realität?

neues aus der offiziellen twitter bundesliga #2

Das verdammte Warten hat ein Ende! Es sind nur grade einmal vier Tage bis die Kugel wieder rollt. Und diesmal nicht auf den Plätzen der unteren Klassen, sondern denen der „bel étage“ des deutschen Fußballs. Am kommenden Freitag startet die Bundesliga mit der Partie Bayern München gegen den VfL Wolfsburg  in ihre 47. Saison. Mit den Wölfen ist zumindest einer der beiden Kontrahenten auf Twitter aktiv. Aber das lässt sich leicht verschmerzen, bedenkt man, dass die offizielle Twitter Bundesliga in den vergangenen Tagen Verstärkung aus Frankfurt und Mönchengladbach bekommen hat. Aber schauen wir uns die Aktivität der Bundesligisten auf Twitter einmal näher an:

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