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what the twuck?

Vorgestern fragte ein guter Freund mich via E-Mail ob wir nicht eine Abstimmung über Twitter machen könnten. Eine Abstimmung über Twitter? Hmh… Der erste Gedanke war: „Nice, freu mich dich auch auf Twitter zu treffen!“ Der zweite war dann wesentlich weniger erfreulich als mir bewusst wurde, dass er Doodle und nicht Twitter meinte und ihm das Social Network nicht im Entferntesten ein Begriff ist.

Warum ich diese Anekdote hier im Blog mit euch teile?

Für mich ist sie irgendwie symbolhaft. Symbolhaft für die Bekanntheit und die Nutzung von Twitter als Social Network. Studi VZ, Facebook, Xing usw. sind in aller Munde und werden von jedem mehr oder weniger intensiv genutzt, aber Twitter scheint wenn dann nur als Transporteur negativer Schlagzeilen über Kriege, Katastrophen usw. aus dem TV bekannt zu sein.

Vor wenigen Tagen habe ich dann die Zahlen zu den aktiven Twitter-Nutzern im deutschsprachigen Raum gelesen und war gelinde gesagt schwer enttäuscht. Meine Erwartungen waren mit Sicherheit etwas blauäugig, aber 270.000 aktive User kann man beileibe nicht als einen Erfolg präsentieren.

Was meine Absicht mit diesem Post hier ist?

Es sind im Wesentlichen zwei. Die eine bedingt die andere. Erstere ist euch Tweeps aufzurufen weiter in eurem Umfeld für die Möglichkeiten welche Twitter mit sich bringt die Werbetrommel zu rühren. Es liegt an uns, denn 270.000 sind 270.000 sind 270.000! Es liegt schlicht und einfach an uns Tweeps das Medium und seine facettenreichen Möglichkeiten bekannter zu machen.

Spread the word!

Wie mächtig Twitter sein kann muss doch nicht immer bei einem Krieg oder der nächsten Katastrophe deutliche werden. Es liegt an uns Tweeps den Nutzen in einem positiven Zusammenhang publik zu machen. Twitter ist soviel mehr als nur 140 Zeichen. Twitter besitzt soviel Möglichkeiten die über das bloße Suchen und Finden von brandheißen Informationen weit hinaus gehen. Twitter ist Kommunikation ohne soziale Grenzen. Nirgends kann man in seinem Interessengebiet Gleichgesinnten – unabhängig vom geografischen Standort – so nah (und doch auch so fern) sein.

Twitter ist nicht Doodle und Social Network nicht Kommunismus

Und das mündet letztendlich in der zweiten Absicht. Und die geht raus an alle die mit Twitter Doodle meinen und Social Networks mit den kommunistisch angehauchten Kommunen der 70er Jahre in Verbindung bringen. Nehmt euch eine halbe Stunde Zeit und richtet euch einen Account ein. Folgt den Teams, Menschen, oder was auch immer, die euch bekannt sind und interessieren könnten. Guckt euch an welchen Leuten diese folgen und ihr werdet interessantes feststellen: Noch mehr interessante Leute! Sobald ihr Leuten auf Twitter folgt wird füllt sich euer Account mit Informationen.

Aber nicht nur das. Ihr werdet sehen wie die Leute untereinander kommunizieren, Informationen teilen und sich gegenseitig weiterhelfen. Kommt immer mal wieder zurück zu Twitter, beobachtet dies eine Weile bis ihr erlebt habt wie der Umgang miteinander ist und beteiligt euch an dem Austausch. Ihr werdet merken, dass es noch nie so einfach war mit interessanten Leuten ins Gespräch über Themen zu kommen die euch beiderseitig interessieren.

spread the word!

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