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real madrid und die 500.000 königlichen auf twitter

Jede Position ist besetzt mit dem Besten was man findet. Die Einzelspieler könnten nicht besser sein. Mit herausragenden Talenten gespickt startet der Verein auch in dieser Saison den nächsten Anlauf auf die Krone des europäischen Fußballs. In der Social Media League ist der Klub schon am Ziel angekommen und zählt mit seinen knapp 500.000 Followern zu den beliebtesten Sportteams auf Twitter. Aber was zeichnet die Aktivitäten der Madritistas auf Twitter aus? Was macht diesen Erfolg aus und was lässt sich daraus lernen?

Eins nach dem anderen. Zunächst wollen wir uns anschauen welche Besonderheiten die Madrilenen via Twitter präsentieren.

Was ist denn nun so besonders an den Madritistas?

Auffallend ist nicht nur das Real mit seinen 500.000 Followern zu den beliebtesten Teams auf Twitter zählt. Vielmehr, dass Real Madrid auf Twitter gleich mit drei unterschiedlichen, offiziellen Accounts vertreten ist. Dem englischen und spanischen @realmadrid, @realmadridarab und @realmadridjapan. Real Madrid ist multilingual! Auf diesem Weg kann eine unvorstellbar große Masse an Fans weltweit angesprochen werden. In der Koordination der Kommunikation mit Sicherheit eine große Herausforderung für den Klub.

Was die Kommunikation mit den Fans anbelangt, so fällt auf, dass wenig bis gar nicht auf die Anfragen durch die Fans geantwortet wird. „@-Replies“ sind nicht nur für Real ein Fremdwort. In Anbetracht der Masse an Followern auch vermutliche eine große Herausforderung. Kann man als zum Schluss kommen, dass Real Madrid seine Fans ignoriert? Wie bitte? Real Madrid ignoriert seine Fans? Mitnichten! In „die beko bbl und social media“ haben wir gelesen, dass die Beobachtung der Konversationen um den Klub durchaus mit unterschiedlichen Tools effizient zu bewältigen sind. Trotzdem ein Punkt welcher verbesserungswürdig erscheint.

Ein weiterer Aspekt, welcher den Betrachter auf den ersten Blick glauben lässt, dass Fans zweitrangig sind, ist dass ganz 13 Personen „gefollowed“ werden. Dabei handelt es sich um eigene Spieler, eigene Accounts, europäische Topteams und eigene Angestellte. Dies ist weniger auf die eigene Ignoranz als auf das Rühren der Werbetrommel für diese Accounts zurückzuführen. Real Madrid promotet nur Real Madrid! Die Aussage ist klar: Real Madrid ist und bleibt etwas Exklusives.

Beim genaueren Betrachten der Tweet von Real, so fällt auf, dass diese gebrandet sind. Unter dem eigentlichen Tweet sieht der User mit welchem Mittel der Tweet erstellt wurde. Unter jedem Tweet der Madrilenen findet der Fan den Link zum Hersteller der Anwendung über welche Real Twitter nutzt. Also: Real Madrid promotet nicht nur Real Madrid! Der Link zum Partner mag unscheinbar sein, aber – bei 500.000 Followern welche diesen in ihrer Timeline sehen – für ausreichend Traffic zur Seite des Partners sorgen.

Im vergangenen Sommer befand sich der deutsche Basketball auf Suche nach einem Hashtag. Mit der Nutzung des #bbl_de-Hashtags konnte ein einheitlicher Standard gefunden werden. Dies macht es für Fans wie Vereine leicht das Tag zu verfolgen. So auch Real Madrid. Real nutzt den #realmadrid-Hashtag unter jedem Tweet. Real Madrid setzt Standards! Bei der Reichweite des Accounts setzt sich das Tag schnell durch und gibt dem Klub einfache Möglichkeiten alle Konversationen um die Marke zu verfolgen.

Ein nettes Feature zur Analyse von Twitter-Accounts bietet twitteranalyzer.com. Betrachtet man die Ergebnisse des Tools, so kann man folgendes feststellen: Real Madrid ist aktiv, männlich aber nicht einflussreich! Das Tool besagt, dass 84% der knapp 500.000 Follower von Real auf Twitter in den letzten 10 Tagen aktiv waren. Somit eine gute Voraussetzung dass die Mitteilungen ihre Zielgruppe auch tatsächlich erreichen. Diese Follower sind zu 70% männlich. Leider haben grade einmal fünf Prozent eine Gefolgschaft von mehr als 100 Followern. Somit ist die Reichweite des Accounts zwar sehr groß aber darüber hinaus wenig einflussreich.

Soweit zur ersten Frage nach den Besonderheiten der Twitter-Präsenz der Königlichen.

Aber was macht diesen Erfolg aus und was können wir daraus lernen?

Real hat verstanden, dass Twitter sich nicht nur im eigenen Land abspielt. Sie haben verstanden Fans rund um den Globus zu aktivieren. Real Madrid ist eine internationale Marke und bewegt sich dort wo die Fans sind. Unabhängig ihrer Sprache oder ihrer Herkunft. Spricht die Mehrzahl Englisch oder eine andere Sprache, so wird sich danach ausgerichtet und ein Angebot geschaffen. So macht das Angebot einer mehrsprachigen Website auch Sinn.

Neue Wege werden in der Vermarktung des Accounts gegangen. Keine plumpen Promotion-Aktionen angekündigt, sondern jeder einzelne Tweet mit einem Branding des Partners versehen. Eine wahrlich interessante Entwicklung welche ungeahnte Möglichkeiten in diesem Bereich eröffnen könnte. Interessant wäre es zu wissen in welchem Umfang die Partnerschaft zwischen Real Madrid und dem Hersteller der Anwendung abgewickelt wird.

spread the word!

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