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wie real madrid social media nutzt #1

Ein Blick ins Land des Weltmeisters zeigt uns nicht nur wie es um die finanzielle (Schief-) Lage  auf der iberischen Halbinsel bestellt ist, wie erfolgreich Fußball zelebriert wird, sondern auch wie Social Networks wie Facebook und Twitter erfolgreich in die Kommunikation eines Sportvereins eingebunden werden können.

Aber eins nach dem anderen. Zunächst einmal will das Betrachtungsobjekt gewählt werden. Da ich in den vergangenen Tagen auf einen interessanten Beitrag zum Thema Social Media Marketing im Sport von @AshRead14 gestoßen bin war die Auswahl recht leicht. Es musste keinen geringeren Klub als die Galacticos aus Madrid zur Analyse hinhalten. Der Rekordmeister Spanien welcher im abgelaufenen Geschäftsjahr als erster Fußballverein die Umsatzgrenze von 400 Millionen Euro gesprengt hatte: Real Madrid.

Im Folgenden wollen wir uns den Online-Auftritt der Madrilenen einmal genauer anschauen und beschreiben, was den Erfolg des spanischen Rekordmeisters im Web so ausmacht. Beginnen werden wir heute mit der Website und somit dem Ziel aller Social Media Aktivitäten der Madritistas:

Eine wesentliche Grundvoraussetzung für den Erfolg des Vereins auf Facebook bildet die Integration des Social Networks in die Website der Madrilenen. Schon auf der Startseite wird der Besucher darauf aufmerksam gemacht, dass sich der Verein mit seinen über 2,5 Millionen Fans auf Facebook auseinander setzt und es auch dort die Möglichkeit gibt sich mit seinem „Lieblings-Klub“ zu identifizieren. Die Platzierung an dieser attraktiven Stelle der Seite deutet nicht nur auf den Stellenwert von Social Media bzw. Facebook in der Unternehmenskommunikation hin, sondern gibt dem Klub die Möglichkeit ein direktes Feedback zu seinen News und Mitteilungen zu bekommen. Aber dazu später mehr.

Empfehlungen auf der Startseite der "News"

Befindet sich der Besucher in der „News-Section“ der Website, so hat er die Möglichkeit schon nach dem Lesen der Schlagzeile die Nachricht brandheiß seinen Freunden auf Facebook mitzuteilen und diesen zu empfehlen. Dies wirkt sich förderlicher für den Traffic aus dem Social Network hin zur Website aus, als wenn die Platzierung des Buttons sich unter dem Artikel befände. Hinzu kommt, dass einige Fans sich nicht zwingend auf der Website bewegen und so die Nachricht nicht erhalten würden. Sehen sie allerdings den Link eines Facebook-Freundes in ihrem Stream, so werden sie diesen vermutlich anklicken, zu Website des Klubs gelangen und im Idealfall in Zukunft immer wiederkehren. Auch die Bezeichnung des Buttons entspricht nicht dem abgedroschenen Standard „Facebook-Like“ welches man deshalb gerne übersieht und sorgt für Aufmerksamkeit beim Leser. Hinzu kommen weitere Funktionen, über und unter dem Artikel, welche es dem Leser leicht machen die Mitteilung Real Madrids im Netz zu verbreiten.

Content eingerahmt durch die Share-Funktionen

Diese Funktionen sind beileibe nichts wirklich Aufregendes. Jeder ist mittlerweile gewohnt auf seiner täglichen Reise durch die Weiten des Webs auf derartige Instrumente zu stoßen. Nichtsdestotrotz sind sie einer von mehreren essentiellen Bestandteilen für erfolgreiches und integriertes Social Media Marketing und werden von vielen Unternehmen und Vereinen zum Teil noch nicht ausreichend integriert.

Soweit für den heutigen Tag. In den kommenden Posts werden wir uns mit den Aktivitäten der Madritista auf Facebook und Twitter beschäftigen und einen kleinen Einblick in die Besonderheiten und Unterschiede auf beiden Plattformen liefern.

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