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wie sportler social media nutzen können

Die Sonne scheint mit einem warmen und angenehmen Licht auf uns nieder. Wir sitzen ganz entspannt vor der Cafeteria an der Ecke. Vor uns ein perfekt temperierter Cappuccino und ein gutes Buch. Außer dem Zwitschern einiger Vögel ist nicht viel zu vernehmen. Entspannung pur. Plötzlich wildes Geschreie und Gezeter! Wie von der Tarantel gestochen liefern sich zwei Männer ein wildes Verfolgungsrennen. Es wird geschubst, gerangelt und um die erste Position gekämpft. Neugierig schweift unser Blick auf der Suche nach dem von beiden anvisierten Ziel die Straße entlang. Keine Auffälligkeiten zu entdecken bis auf einen Mann mit einem Basketball in den Händen. Anscheinend das Ziel der beiden… Auf den letzten Metern gewinnt der jüngere der beiden Männern die entscheidenden Meter, erreicht das Ziel, legt Hand auf den Basketball und schreit: „Loose Ball!“ Aber was bringt erwachsene Männer dazu sich derartig zu benehmen? Die Liebe eines Fans für seinen Verein und seinen Sportler!

Liebe für das Spiel und Kampfgeist für den Sponsor

Diese Liebe zum Spiel und zum Sportler mag ja groß sein – aber groß genug um auf den Straßen Bostons kindisch Fangen zu spielen? Bekannter weise ist die Liebe zum Spiel bei den Fans der Boston Celtics etwas stärker als andernorts  ausgeprägt. Ganz besonders zu dem jungen Aufbauspieler des diesjährigen NBA-Finalisten: Rajon Rondo. Für seinen Kampfgeist wird er von den Fans geliebt und den Gegnern gefürchtet. Ähnlich groß auch die Liebe zu dem Spieler bei seinen Sponsor Red Bull. Nicht umsonst hatte der Getränkehersteller Rondo im April 2010 unter Vertrag genommen. Nicht umsonst startete man in Zusammenarbeit mit Activ8Social eine Fan-Kampagne der ganz besonderen Art.

Digitale Schnitzeljagd für Fans

Der Titel in Anlehnung an Rondos berühmten Lose Ball Dives: „#LooseBall“. Das Konzept: Schnitzeljagd via Social Media. Die Teilnehmer: Rondo Fans aus Boston. Die Regeln: Folge @Rajon Rondo auf Twitter. Warte auf einen der neun Hinweise gekennzeichnet durch das #LooseBall-Hashtag.

#LooseBall Alarm via Twitter

In diesem Tweet befindet sich auch ein Link zum Geo-Location-Service Foursquare. Hier können die Fans den Ort finden an welchem die Preise den ersten beiden Eintreffenden verliehen werden.

Ziel via foursquare

Die Preise bereitgestellt  von Red Bull in Anlehnung an den Anlauf auf die 18. Meisterschaft der Celtics: Für die neun Erstplatzierten von Rondo signierte Bälle und für die Zweitplatzierten neun Rondo-T-Shirts sowie als Special-Price Tickets für das Spiel 4 im Boston Garden.

Kampfgeist und Hustleplays via Social Media

Die Kampagne von Red Bull zeigte erneut wie wunderbar sich die Social-Media-Plattformen Twitter und Facebook eignen um mit Fans in Verbindung zu treten. Wie phantastisch die Fans diese Aktion angenommen haben zeigen nicht nur die Zahlen an Followern und Fans in den Sozialen Netzwerken sondern auch dieses Video des Celtics Fans Blogs redarmy.com:

Vodpod videos no longer available.

Nutzen für die Fans = Nutzen für den Athleten?

Und so mündet eine erfolgreiche Social-Media-Kampagne durch das Verbreiten eines echten und ehrlichen Mehrwerts für die Fans in einem enormen Wachstum der Reichweite des Sportlers im Bereich Social Media. Innerhalb der ersten 72 Stunden schnellte Rondos Followerzahl auf Twitter von Null auf 10.0000 auf knapp 42.000 zum heutigen Zeitpunkt. Auch auf Facebook konnte die Reichweite drastisch von knapp unter 200.000 auf 370.000 Fans erhöht werden. Nicht dass die Anzahl von Followern die Qualität der Social-Media-Strategie eines Sportlers oder Klubs allein messen könnte, allerdings steht sie für eine gewisse Zufriedenheit der Fans mit der Arbeit des Sportlers im Bereich Social Media. Dies bietet eine hervorragende Basis für die Arbeit und weitere erfolgreiche Kampagnen in Zusammenarbeit mit Fans, Spieler und Sponsoren.

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4 thoughts on “wie sportler social media nutzen können

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