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5 wege ins sportbusiness

Ein kleiner Ort am Rhein, ein futuristisches Gebäude, trotzdem stickige Luft im überfüllten Vorlesungssaal und ein Professor der mal wieder gnadenlos überzieht. Was gibt’s Ätzenderes? Dann die Erlösung: Das Handy klingelt. Am anderen Ende der Leitung ein Herr von einem Fußball-Klub (nennen wir ihn mal Uli H.). Er habe von der Arbeit gehört welche der Student (nennen wir ihn mal Christian N.) während seines Praktikums geleistet habe. Er fragt ob der Student nicht Interesse hätte das Projekt bei dem Zweitligisten umzusetzen. Er fragt ob er nicht sofort beim Zweitligisten einsteigen möchte. Der Student ist zunächst sprachlos. Bittet um Bedenkzeit und willigt dann wenig später selbstverständlich ein. Er kann es kaum fassen. Er hat es geschafft. Er hat es geschafft! Bye, bye Studium – Willkommen schillerndes Sportbusiness!

Was sagt uns diese kleine Kurzgeschichte?

Nun zunächst einmal muss noch geklärt werden wie der werte Uli H. an die Nummer unseres Studenten Christian N. gekommen ist. Die Wege im Sportbusiness sind in der Regel kurz. Über die ein oder andere Ecke kennt man sich immer. So auch in unserem Fall. Student Christian N. hatte bei einem Erstligisten sein Praxissemester absolviert. Dabei hat er seinen Vorgesetzten derart überzeugt, dass dieser ihn bittet weiterhin neben dem Studium für den Erstligisten zu arbeiten. Der Student steht im engen Kontakt zu so manchem Spieler. Und wie der Zufall es so wollte wechselte einer der Spieler zu unserem Zweitligisten von Uli H. Der Spieler erzählt Uli vom Projekt und auch davon dass er jemand kenne der dieses umsetzen könne. Uli ist begeistert und besorgt sich vom Spieler die Nummer, tippt sie in Handy und hört das Freizeichen. Wir sind wieder im Vorlesungssaal…

Nun was hat das alles mit den versprochenen 5 Wegen ins Sportbusiness zu tun? Auch wenn man in der Kurzgeschichte hier nicht alle zehn Wege findet, so lässt sich vieles daraus ableiten:

#1 Bilde dein eigenes Netzwerk, pflege es und baue es aus

die basis für den erfolg

Wie schon in den sportmanager quellen beschrieben ist DER entscheidende Faktor es ins Sportbusiness zu schaffen ein gutes Netzwerk. Um dies aufzubauen sollte schon während des Studiums jede Möglichkeit wahrgenommen werden so viele Professionals aus dem Sportbusiness wie möglich kenn zu lernen und mit ihnen zusammen zu arbeiten. Warum? Nun der Grund ist recht einfach. Sollte einer der Professionals eine Stelle zu besetzen haben, so wird er als Erstes sein eigenes Netzwerk absuchen und kontaktieren. Die Chance dass in diesem Netzwerk ein Bekannter aus dem Netzwerk des Studenten ist, ist nur dann hoch wenn dieser sein Netzwerk früh ausgebaut hat. Enorm wichtig dabei ist es die Kontakte zu pflegen um in den Köpfen zu bleiben.

#2 Zeige Eigeninitiative

gesunder ehrgeiz on- und offcourt

Trotzdem die Hochschule immer interessante Projekte anbieten wird welche zu guten Kontakten ins Sportbusiness führen ist es sehr wichtig darüber hinaus Eigeninitiative zu zeigen. Schon früh sollte abgetastet werden in welche Richtung des Sportbusiness man später gehen möchte. Dies lässt sich nur durch eigene Erfahrungen feststellen. Um diese zu sammeln ist Eigeninitiative gefragt. Eigeninitiative Stellen in Volunteer-Programmen zu ergattern, Eigeninitiative um in Praktika Erfahrungen zu sammeln. Eigeninitiative um sich über das Studium hinaus in einem Bereich des Sportbusiness zu spezialisieren. Eigeninitiative um sich von der großen Masse welche in Sportbusiness drängt abzuheben.

#3 Sei zur richtigen Zeit am richtigen Ort

glück ist planbar

Der Faktor Glück lässt sich nur schwer beeinflussen werden viele sagen. Das sind vermutlich dieselben die behaupten, dass es Schicksal sei wenn das eigene Team in der letzten Sekunde das Spiel verliert. Beides ist falsch. Die letzten Sekunden eines Spiels lassen sich definitiv beeinflussen. Glück bis zu einem gewissen Grad auch. Um das Glück auf dem Weg ins Sportbusiness zu beeinflussen bedarf es sorgfältiger Planung. Planung welche eine intensive Analyse der Sportarten, der Klubs, Agenturen oder Verbände voraussetzt. Die Zahl der Sportmanagement-Studenten steigt nicht nur durch den Wechsel zum Bachelor-Abschluss. Das erfordert eine sorgfältige Planung der Karriere und eine Analyse der potenziellen Arbeitgeber.

#4 Zeige Ausdauer – „Nein“ heißt noch lange nicht „Nein“

nein bedeutet noch lange nicht nie

Es ins Sportbusiness zu schaffen ist Beileibe keine einfache Aufgabe. Nirgends geraten der Studienabschluss und die damit verbundene Note mehr in den Hintergrund als hier. In erster Linie wird das Netzwerk entscheiden. Doch was wenn das Netzwerk keine Position hergibt? Ähnlich wie als aktiver Sportler ist hier Ausdauer gefragt. Nur wenige Branchen sind so schnelllebig wie das Sportbusiness. Und so kann aus einem „Nein“ auf eine Initiativbewerbung vielleicht schnell mal ein „Ja“ oder eine Empfehlung im Netzwerk des Abweisenden werden.

#5 Demonstriere Professionalität

professionalität bedeutet mehr als nur ein anzug

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. So oberflächlich die Philosophie erscheinen mag, so wahr die Aussage. Mit einer positiven und professionellen Arbeitseinstellung lässt sich schnell Eindruck schinden. Ein Eindruck welcher manchmal die eine oder andere Wissenslücke verzeihen lässt.  Aber nicht nur bei der Arbeit an sich gilt es Professionalität zu demonstrieren. Auch die Offenheit gegenüber neuen Trends im Sport wie z.B. Social Media ist ein absolutes Muss. Aber auch ganz selbstverständliche Dinge wie eine gute Vorbereitung des Vorstellungsgespräch und einer individuell auf den Klub zugeschnittenen Bewerbung gehören zur Demonstration von Professionalität.

#6 Was gibt’s noch zu beachten?

Dies sind beileibe nicht alle Wege ins Sportbusiness! Fühlt euch aufgefordert eure eigenen Ideen in diese Liste mit einzubringen. Teilt eure Erfahrungen!

spread the word!

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One thought on “5 wege ins sportbusiness

  1. Anfügen könnte man noch, dass das Praktikum i.d.R. ein eminent wichtiger Weg ins Sportbusiness ist. Vor, während und auch nach dem Studium lässt sich dort wertvolle Erfahrungen sammeln und erste Kontakte knüpfen.

    Wichtig auch das Praktikum in der richtigen „Marktnische“ zu wählen. Die Stellen in der BuLi sind beliebt aber auch begrenzt. Also will es mit Bedacht gewählt sein.

    Grüße

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