social media guide zu den socialympics 2012: das internationale olympische komitee

social media guide zu den olympischen spielen: das internationale olympische komitee

Kein Verband hat in den vergangenen Wochen und Tagen so viel Kritik einstecken müssen wie das Internationale Olympische Komitee. Ob es die Social Media Guidelines für die Athleten oder die für zigtausende Volunteers waren: Nichts war richtig und vieles dabei auch noch falsch.

Heute aber möchten wir uns einmal all die Arbeit, welche die Verantwortlichen abseits von Regularien in den Bereich Social Media stecken, anschauen. Beginnen wir mit dem

Social Media Hub der Olympioniken:

Hier findet man nahezu jeden Athleten oder teilnehmenden Verband. Ganz egal ob auf Facebook oder auf Twitter. Nirgends dürfte es so leicht sein, seinen Favoriten zu finden und ihm zu folgen. Großartig auch der Ansatz dies mit verschiedenen Preisen zu belohnen.

Wer möglichst vielen Athleten folgt kann Videos freischalten in welchen Sportler wie der siebenfache Olympiasieger Tipps an den Fan weitergeben. Großartig finde ich auch die Twitter-Chats, welche in dem Hub während den Spielen angeboten werden sollen. Ansonsten finden sich noch ein paar nette Features wie Trending Athletes oder die Top-Tweets der Olympioniken.

Facebook:

Foto: International Olympic Commitee

Foto: International Olympic Commitee

Es ist eine stolze Zahl von knapp drei Millionen Fans, auf welche das IOC da blickt. Wie bei so vielen Pages mit einer hohen Anzahl an Fans, merkt man auch hier, dass die Fans nicht mehr so aktiv sind wie bei kleineren Gruppen. Mit knapp 150.000 Fans die mit den Inhalten interagieren, sind lediglich fünf Prozent der Fans aktiv.

Das soll aber nichts weiter ausmachen. Der Content der Seite ist schon jetzt vor den grade jetzt bei den Spielen Klasse. Ob es Fan-Fotos aus dem Wettbewerb, die Venues der Spiele in London, oder eine äußerst sauber gepflegte Chronik sind: Im Zentrum stehen die fünf Ringe und die damit verbundenen Werte. Ganz besonders bemerkenswert finde ich die Kontaktmöglichkeit mit dem Page-Admin Alex Hout (Head of Social Media) im Info-Tab.

Twitter

Über eine Millionen Menschen haben das Angebot des IOC auf Twitter abonniert. Auch wenn die tausend-Tweets-Marke noch nicht geknackt ist, kann man nicht sagen, dass es ruhig zugeht. Im Gegenteil: Die Tweets sind zum größten Teil offen gehalten und mit Fragen versehen – Interaktion mit diesem also garantiert. Und das Schöne hier: Es wird geantwortet und mit den Fans ein – zugegebenerweise recht kurzer – Dialog geführt.

Der Content und die Bilder sind Klasse bringen definitiv hinter die Kulissen. Warum allerdings ein seitens des LOCOG ein Verbot Fotos zu posten für die 70.000 Volunteers ausgesprochen wurde ist mir ein Rätsel. Allein diese Masse an Menschen hätte mit ihren Aufgaben das Social Media Team des IOC wunderbar entlasten und allen Fans die nicht vor Ort sind großartige Einblicke geben könne.

YouTube:

Vorneweg muss man erst mal festhalten, dass das IOC in 64 Länder dieser Welt die Übertragung selbst in die Hand nimmt. Via YouTube! Das allein ist schon mal eine Klasse-Aktion die Anerkennung verdient. Insights gibt Timo Lumme, (Managing Director, IOC Television and Marketing):

“Fans will also be able to catch up on highlights and full events — all organised by the day, medal event or the sport. The IOC channel will also continue to feature historic content from past Olympic Games. In total, the IOC’s YouTube channel will offer over 2,200 hours hours of sporting event coverage from London 2012, including all the medals finals.”

Auch der Content ist voller edlen Perlen. Vor allem für die, die es historisch und in schwarz-weiß mögen. Von den Highlights der Competitions in London 2012 bis zum 100-Meter-Finale im Freistil der Herren bei den Spielen in Antwerpen 1920: Großer Sport!

Google+:

Foto: International Olympic Committee

Foto: International Olympic Committee

Dass Content bei Olympischen Spielen keine Mangelware ist, dürfte für keinen von uns etwas Neues sein. Da wundert es auch kaum, dass der Inhalt der Facebook-Page nicht einfach nach Google+ gespiegelt wird. Zwar wird er hier weniger – was vor dem Hintergrund der durchschnittlich sechs Minuten pro Monat aktiven Nutzer ja durchaus Sinn macht – nicht aber schlechter.

Foursquare:

Foto: International Olympic Committee

Foto: International Olympic Committee

Wenn eine Organisation wie das IOC mit dieser unfassbaren Zahl von 30 Spielen an den verschiedensten Orten der Welt nicht für einen Location Based Service geeignet ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Dementsprechend findet man auf Foursquare auch Tipps zu den verschiedensten Austragungsstätten.

Es bleiben allerdings grade einmal 46 an der Zahl. Mit dem Blick auf die knapp 50.000 Follower und den neuen Funktionen für Business-Pages könnte man doch ein wenig mehr erwarten. Zumal die Relevanz mit lokal ausgerichteten Nachrichten an den Nutzer steigt.

Tumblr & Instagram:

Foto: international Olympic Committee

Foto: international Olympic Committee

Über die Macht und Aussagekraft eines Fotos müssen wir ja nicht straiten. Meistens ist noch nicht mal mehr eine Bildunterschrift nötig oder sogar störend. Mit Blick auf das beeindruckende Wachstum auf Instagram kommt das IOC an dieser Plattform natürlich nicht vorbei. Wer also auf Instagram ist, der sieht sich jetzt einem Folgebefehl ausgesetzt! Übers Web erreicht ihr die „OlymPICS“ hier: Gramfeed-Profil.

Und auch im offiziellen Tumblr herrscht eine wunderbar schlichte Aufgeräumtheit, mit einer großartigen Fotos. Hier ist allerdings ein wenig Geduld gefragt, denn im Gegensatz zum Instagram-Profil, wird hier nicht in Echtzeit aktualisiert und findet sich auch nicht jedes Foto.

Soweit für Heute. In den kommenden Posts und Tagen werde ich euch noch

  1. Die deutsche Olympiamannschaft,
  2. Die Partnerschaften der beiden Plattformen Facebook und Twitter und
  3. einen kurzen Überblick zu den Sponsoren geben.

Leider fehlt die Zeit euch diese beiden Punkte ins Haus zu liefern.

Wie immer freue ich mich über eure Meinung unten in den Kommentaren.

Foto: flickr.com / spcbrass

About these ads

2 thoughts on “social media guide zu den olympischen spielen: das internationale olympische komitee

  1. Pingback: Social Media Guide zu den olympischen Spielen: das Internationale Olympische Komitee | Social Media & Sustainability | Scoop.it

  2. Pingback: Die Blogosphäre über die London 2012 | Pascal Wiederkehr

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s