sportler schreibt euren twitter-account anstatt autogramme auf trikots

sportler schreibt euren twitter-account anstatt autogramme auf trikots

Wir haben Twitter-Accounts in Form von Tattoos auf Sportlern gesehen, wir haben Twitter-Namen auf allerlei möglichen Flächen in der Arena beobachtet und wir haben uns über Hashtags an den schönsten Foto-Stellen im Stadion gefreut. Nur eins haben wir noch nicht:

Die Sportler ihren Twitter-Account oder ihre FB-Page einem Fan auf sein Trikot schreiben sehen. Vor dem Hintergrund, dass einige behaupten der Retweet eines Sportlers sei das neue Autogramm, frag ich mich:

Warum sollen Spieler eigentlich in Zukunft noch ihre Unterschrift auf ein Trikot, einen Ball oder eine Autogrammkarte setzen?

Macht es nicht viel mehr Sinn, wenn Rio Ferdinand auf das ManU-Trikot sein @RioFerdy5 schreibt? Und dann gleichzeitig noch zum Dialog mit #talk2Rio aufruft?

Ich bin der festen Überzeugung, dass nur das Erlebte im Stadion oder anderswo mit dem Athleten eine emotionale Bindung schaffen kann. Zumindest ist sie stärker, als wenn der „Erstkontakt“ über digitale Wege geschieht.

Um diese Bindung langfristig zu stärken und um den Fans – wie den Sportlern – eine Stimme zu geben, mit welcher sie zueinander sprechen können, ist es wichtig, dass diese kurzen Berührungspunkte aus dem realen in eine zeitlich flexiblere digitale Welt transportiert werden.

Ich bin gespannt, wie ihr das seht: In Zukunft kein unleserliches Gekrakel mehr auf Autogrammkarten, sondern ein gut lesbares @________!

Foto: Eigene Darstellung / CuLeX

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3 thoughts on “sportler schreibt euren twitter-account anstatt autogramme auf trikots

  1. Hallo Jonathan,

    wie bereits auf Twitter geschrieben: Vielen Dank für die vielen großartigen Bespiele aus der sportlichen Social Media Welt, die du regelmäßig zeigst. Persönlich bin ich mehr im Musikbereich, vor allem Reggae & Dancehall unterwegs.

    Die Szene ist bezüglich Social Media aus meiner Sicht noch sehr rückständig. Ich möchte da gern ein bisschen Nachhilfe und Anstöße geben. Viele deiner Beispiele aus dem Sport könnte man auch als Musiker, Band, Festival- oder Konzertveranstalter gut umsetzen.

    Mir würde sofort einfallen, Tourplakate mit einem Hashtag zu bedrucken, unter dem es dann Tourberichte etc. gibt. Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt und werden weiterhin auch dein Blog beobachten.

    Leider habe ich bisher noch keine so schönen Beispiele für den Bereich Musik gefunden, wie du sie für den Sport hast. Ich habe aber auch noch nicht ernsthaft gesucht.

    Viele Grüße,

    Nils alias Socialdread

  2. Hi Nils,

    lieben Dank für die Blumen. Nicht jeder sieht dass so locker wie ihr. Das Autogramm scheint da bei dem eine oder anderen Traditionalisten ein wenig festzementiert zu sein.

    Trotzdem denke ich, dass es nur ein logischer und konsequenter Weg ist, die Veränderungen in der Kommunikation mit dem Fan (ob im Sport oder der Musik) aufzunehmen.

    Es bieten sich so viele Möglichkeiten aus den zahlreichen Berührungspunkten im realen Leben, Aktionen für das digitale zu kreieren und die Beziehung zwischen Sportler und Fan weiter zu intensivieren.

    Bin gespannt was ihr da auf die Beine stellen werdet! Postet mal ein paar Bilder auf Twitter ;)

    Grüße
    Jonathan

  3. Pingback: Social Media: Vom Sport für die Musik lernen | House of Reggae

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